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IBM: Personalchefin warnt

Unkenrufe verunsichern Nachwuchs

Energisch hat sich die Personalgeschäftführerin der IBM Deutschland, Juliane Wiemerslage, gegen den Eindruck gewandt, der IT Job-Motor sei ins Stottern geraten. »Die Unkenrufe verunsichern den Nachwuchs und gefährden die Wachstumsmöglichkeiten der Branche und damit der gesamten Volkswirtschaft.« Die Informationstechnik durchdringt als Querschnittstechnologie zunehmend alle Branchen und Lebensbereiche. Hochqualifizierte Fachkräfte aus den IT-Ausbildungsberufen und aus den einschlägigen Studiengängen der Berufsakademien, Fachhochschulen und Hochschulen sind die Voraussetzung für die Fortentwicklung nicht nur der IT-Industrie. Vorsichtige Prognosen lassen einen jährlichen Beschäftigungszuwachs von fünf Prozent erwarten. Wiemerslage forderte junge Menschen, die sich jetzt für einen Beruf oder eine Studienrichtung zu entscheiden haben, auf, sich nicht irre machen zu lassen. »Nach wie vor hat keine Ausbildungsrichtung größere berufliche Entwicklungschancen als die IT-Berufe.« Die wieder rückläufigen Studienanfängerzahlen in den Fächern Informatik und Wirtschaftsinformatik bezeichnete Wiemerslage als alarmierend. Auf der Cebit verzeichnet IBM nach Angaben von Wiemerslage einen anhaltend hohen Zustrom an Bewerbern. In der Jobbörse in Halle 10 wurden in den ersten drei Messetagen über 700 Kontaktgespräche geführt. Das entspricht dem Niveau des Vorjahres.

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