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KBA: Über 500 Patentanmeldungen für Arndt Jentzsch

Bogenoffset-Konstruktion

Im Zeitraum August 1964 bis zum Sommer 2002 wurden auf Dipl.-Ing. Arndt Jentzsch (63), Chefkonstrukteur im Radebeuler Bogenoffset- Werk der Koenig & Bauer AG, mehr als 500 Patente angemeldet. Die erste Erfindung von Arndt Jentzsch aus dem Jahr 1964 war eine »Vorrichtung zum Auslegen von bedruckten Bogen an Zylinderschnellpressen, insbesondere an Haltzylindermaschinen«. Es folgten eine Reihe von Patenten, die richtungweisend für die technische Weiterentwicklung der im Unternehmen produzierten Druckmaschinen wurden. Ein Beispiel aus den vergangenen Jahren ist der »Nonstop-Anleger für Bogendruckmaschinen«, der die Zugänglichkeit des Stapels am Anleger von allen Seiten gewährleistet und seit einigen Jahren für die Bogenoffsetmaschinen der Baureihen Rapida 105 und Rapida 130-162a angeboten wird. Jentzsch studierte von 1957 bis 1963 Konstruktion Polygraphischer und Verarbeitungsmaschinen bei Prof. Heinz Adler und Prof. Rudolf Ruder an der TU Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt). Seine berufliche Laufbahn begann er 1963 als Konstrukteur bei den Victoria Druckmaschinenwerken in Heidenau. 1970 wechselte er zur damaligen Planeta. Im Jahre 1984 wurde Jentzsch als »Verdienter Erfinder« ausgezeichnet. Seit 1990 ist Arndt Jentzsch Chefkonstrukteur im heutigen Radebeuler Werk der Koenig & Bauer AG, das innerhalb der KBA-Gruppe für den Geschäftsbereich Bogenoffset verantwortlich ist. Im Durchschnitt meldet das Radebeuler KBA-Werk zwischen 60 und 100 Patente jährlich an.

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