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Auf Sand gebaut

Das gedruckte Haus
 

Zwischen Vision und Wirklichkeit: gedruckte Gebäudeteile

Gedruckte Gegenstände kennen wir bereits. Nun hat eine britische Firma noch spektakulärere Visionen. Sie arbeitet an gedruckten Gebäuden.

Sie schaut aus wie echt. Das heißt, wie vom Bildhauer in Handarbeit gefertigt: die Skulptur Radiolaria, mit der die britische Firma D-Shape und ihr Vorsitzender, der italienische Architekt Enrico Dini, derzeit auf Youtube  für ihr neues Verfahren werben. Dieses soll gedruckte Gebäude erschaffen, geschichtet aus Sand und einem epoxidfreiem Binder. Dafür habe das Unternehmen einen riesigen 3D-Drucker entwickelt.

Die Technologie soll im Gegensatz zur komplizierten und zeitraubenden Verschalungstechnik bei gegossenen Betonprojekten komplizierte Formen schneller realisieren. „Pro Zentimeter brauchen wir acht bis 15 Minuten“, erklärt Dini. Die Produktion kompletter Gebäude, die sich zum Wohnen und Arbeiten eignen, sei zwar noch Zukunftsmusik. Aber D-Shape liefere bereits Bauteile aus. Ein vielfältiger Einsatz sei denkbar: „im Bereich der Landschaftsarchitektur oder der Küstenrestauration – etwa als künstliche Riffe“.

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