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Bierdeckel 3.0

Apps zum Anfassen

Vom Untersetzer zum Push-Medium: dank aufgedrucktem QR-Code und der App-ähnlichen Form .

Über 100 Jahre ist er alt – der Bierfilz ist aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken. Schließlich kann er als Untersetzer dienen, Getränke vor lästigen Flugobjekten schützen oder im Notfall den Notizblock ersetzen – oder zum Bindeglied zwischen Off- und Online-Welt werden.

Ins Bewusstsein der Deutschen rückte der Bierdeckel im Jahr 2003. Damals forderte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, Friedrich Merz, ein neues Steuerkonzept. Das Ziel: Jeder Bürger solle seine Einkommensteuer auf einem Bierdeckel ausrechnen können. Lang ist’s her, Steuerberater verdienen nach wie vor gutes Geld und statt Bierdeckel heißt’s immer noch „von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare“.

Das Steuersystem wird uns vermutlich trotz erneuter Reformansätze ein Weilchen erhalten bleiben. Aber auf einen Bierdeckel kann inzwischen eine Menge passen. Denn heutzutage kann er viel mehr, als nur ein Instrument für eine öde Steuererklärung sein. Mit einem App-Signet auf der Vorder- und einem QR-Code auf der Rückseite wird er nämlich zum Bindeglied zwischen Off- und Online-Welt. So wie ihn die Katz GmbH & Co. KG gemeinsam mit der Agentur 11 Prozent Communication entwickelt hat.

Bierdeckel goes Smartphone – ein Ambient Medium mit Mehrwert

„Mit mehr als 300.000 Applikationen ist Apples App Store im Grunde nicht mehr zu überschauen.“ Das stellte Tina Lang, Marketingleiterin bei Katz, bereits Anfang des Jahres fest. Ihr Schluss daraus: „Der Anwender muss im Grunde aus seiner Offline-Welt heraus und hinein in die Online-Welt zur App geführt werden.“ Und warum sollte dies nicht über den guten alten Bierdeckel geschehen? Schließlich besitzt er genau die gleiche Form wie ein App-Icon. Mehr Infos zum neuen Push-Medium gibt’s auf der Landingpage, welche die Katz Group kürzlich auf den Mailingtagen vorgestellt hat.

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30.05.2011
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