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Bildband von „Bild“

3D im Dritten Reich

88 sogenannte Stereoskopie-Fotografien zeigt der neue Bildband.

Bisher kaum bekannt ist, dass bereits die nationalsozialistische Propaganda 3D-Technologie gekannt und eingesetzt hat. Der neueste Band der „BILD-Buch“- Reihe widmet sich dem Thema.

Bislang wurden 3D-Fotos und –Brillen eher im unterhaltsamen Bereich eingesetzt. Etwas anderes versucht nun der Axel Springer Verlag in seiner „BILD-Buch“- Reihe. Soeben erschienen ist der Bildband „Das Gesicht der Diktatur“. Damit wollen die Herausgeber „einen besonderen Aspekt der nationalsozialistischen Propaganda“ dokumentieren.

88 rekonstruierte Stereoskopie-Fotos von Heinrich Hoffmann, dem persönlichen Fotografen Hitlers, sollen veranschaulichen, wie der Diktator und sein Regime gesehen werden wollten. Zu den Fotos kommt eine historische Einordnung der Historiker Michael Wolffsohn und Ralf Georg Reuth. „Dieser Bildband zeigt die perfide Selbsterhebung und Selbstästhetisierung des ‚Dritten Reiches’“, so Reuth, der auch Herausgeber und „Bild“-Journalist ist. „Daraus sollten wir lernen, dass auch Fotografien ein subtiles Instrument politischer Manipulation sein können.“

Das 208-seitige Buch, dem eine 3D-Brille beigelegt ist, kostet 14,99 Euro. Herausgeber sind „Bild“ und der Münchner Pendo Verlag, der zur Piper Verlag GmbH gehört.

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27.07.2011
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