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Charmante Bleiwüste mit individuellen Fundstücken

Das Lesikon der visuellen Kommunikation

Ein dicker Schmöker mit viel Wissenswertem: das opulente Werk von Juli Gudehus

In neun Jahren hat die Designerin Juli Gudehus ein Buch geschaffen, das seinesgleichen sucht. Denn es erklärt auf 3000 Dünndruckseiten 9704 Begriffe aus sämtlichen Lebenslagen der visuellen Kommunikation.

„Dabei fing alles ganz harmlos an“, schreibt Juli Gudehus im Vorwort. „Eine nicht ganz gefüllte DIN-A4-Seite für einen Typographie-Workshop, darauf Begriffe wie Hurenkind, Brotschrift und Laufweite.“ Dieses Blatt sei die „Keimzelle“ für ihr „Lesikon der visuellen Kommunikation“ gewesen. „Weil mir auffiel, wie bildreich viele Fachbegriffe sind und wie sie anfangen eine Geschichte zu erzählen ...“ 

Viele Geschichten, für welche die Autorin 508 Kapitel braucht und 3000 Seiten aus Dünndruckpapier, die im Rollenoffset gedruckt wurden. Die einzigen Farbtupfer im sonst bilderlosen, im hochwertigen Schuber verpackten Werk sind je fünf individuell ausgewählte Lesezeichen, die jedem Exemplar beigelegt wurden: Tickets, Postkarten oder Zeitungsausschnitte. „Fundstücke, wie man sie eben verwendet, wenn weder ein Lesezeichenband da ist noch ein Lesezeichen.“

Fundstücke als Lesezeichen

Übrigens: Bei einem durchschnittlichen Lesetempo soll die Lektüre ungefähr 280 Stunden dauern. Also nur Mut: „Durchqueren Sie die Bleiwüste, besteigen Sie den Gutenberg, baden Sie in der Fehlerquelle, fliegen Sie zum Garamond oder klären Sie den Mord im QuarkXpress auf“ – dazu fordert jedenfalls der herausgebende Verlag H. Schmidt im Klappentext auf.

Verlag: Verlag H. Schmidt
Vorstufe: Juli Gudehus
Druck, Weiterverarbeitung:  Druckerei C.H. Beck 

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