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Der gedruckte Bikini

Mode auf Maß

Modisch vielleicht nicht der letzte Schrei, dafür absolut Hightech

Mit sogenannten 3D-Druckern lassen sich Gegenstände herstellen. Aktuell zur Saison nun auch Bademoden. Wie der neue Zweiteiler von Continuum Fashion.

N12 ist zwar kein Roboter aus einem Science-Fiction-Film, aber mindestens genauso futuristisch wie R2-D2, der kleine Dicke aus „Star Wars“. Denn die Abkürzung steht für das erste tragbare Kleidungsstück aus einem Drucker. Genauer gesagt für einen Bikini aus einem 3D-Drucker. Von den Körbchen über die Träger bis zum Slip besteht der Zweiteiler aus sogenanntem Nylon 12, das anhand eines dreidimesionalen 3D-CAD-Modells nach und nach aufgebaut, pardon, gedruckt wird.

Alles aus einem Guss: der gedruckte Bikini N12 aus Nylon

Tausende kreisförmiger Plättchen werden nach und nach zusammengefügt, bis das neue, sehr flexible Material entsteht. Entwickelt haben das gute Stück, beziehungsweise die Software dafür, die beiden Designerinnen Jenna Fizel und Mary Haung. Zu haben ist das weiße oder schwarze „Nichts“ in ihrem Online-Shop Continuum Fashion. Allerdings zu einem relativ stolzen Preis: Das Oberteil kostet zwischen 250 und 300 US-Dollar (zirka 174 bis 209 Euro), das Höschen 200 US-Dollar (rund 139 Euro).

 

N12.bikini - Intro Video from Continuum Fashion on Vimeo.

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29.04.2011
» Dinge per Knopf-Druck

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