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Der verlinkte Taschenascher

Ein nachhaltig nutzwertiges Give-away
 

Platz für einen QR-Code ist auf dem kleinsten Deckel.

Die Tabakindustrie darf kaum für ihre Produkte werben. Da sind kreative Ideen willkommen. Eine davon ist der mobile Aschenbecher mit integriertem Internetzugang.

Raucher haben’s schwer. Wenn sie ihrem gesundheitsschädlichen Hobby frönen wollen, müssen sie meistens draußen bleiben. Die Gastronomie hat manchmal – natürlich nicht ohne Hintergedanken –  ein Herz und stellt Rauchertischchen mit Aschenbecher bereit. Doch nicht überall gibt’s diesen Komfort.

Der ideale Aufhänger für British American Tobacco, den Glimmstängel-Liebhabern ein praktisches Accessoire zu offerieren: den „Klick-Klack“-Aschenbecher, eine Minidose, die komplett aus Weißblech gefertigt und 100 Prozent recycelbar sei.

 
 

Vier Deckelmotive stehen zur Auswahl.

Klug gedacht vom Tabakunternehmen: Denn zum einen darf die Zigarettenindustrie hierzulande nur noch auf ihren Packungen, auf Plakaten, am Point of Sale oder mit Give-aways beziehungsweise sogenannten Fanartikeln werben. Wenn Letztere dann noch quasi klimafreundlich sind – auch wenn die Frischluft verpestet wird – kann man hier wenigstens noch punkten.

 
 

Per QR-Code geht's zur Gutes-Gewissen-Info.

Einen weiteren Punkt gibt’s obendrauf: Von den vier verschiedenen wählbaren Varianten, die auf der Homepage des Zigarettenherstellers kostenlos bestellbar sind, ist eine auf dem Deckel mit einem QR-Code bedruckt. Hinter diesem wiederum verbirgt sich ein Beitrag zum Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens. Bei soviel verantwortungsbewusster Kreativität mag man fast nicht an das böse Wort Greenwashing denken.

Den Rauchern gefällt das Ascherangebot offenbar: Wie auf der Bestellseite zu lesen ist, seien bereits 10.000 Döschen bestellt worden. Wenn es zu Lieferengpässen komme, möge das der geneigte Raucher bitte entschuldigen.

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