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Happy New Year! I

Kalender als Eigenwerbung
 

Für jeden Tag ein Blatt zum Abreißen

Dass Druckdienstleister gerne Kalender zu Weihnachten und zum Jahreswechsel verschenken, ist bekannt. Die Systemform Datenbelege GmbH ließ dieses Jahr dafür eigens den nach eigenen Angaben „ersten Endlospapierkalender der Welt“ entwickeln.

Ob ein Kalender als Kundengeschenk zu Weihnachten originell ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Ob er dann nutzwertig ist und gut im Design, hängt vermutlich auch vom Geschmack des Empfängers oder seinen Ansprüchen ab. Allerdings sollten Kalenderschenker bedenken, dass sie vermutlich nicht die einzigen sind, die mit einem Terminplaner zum Fest aufwarten. Und wer Eigenwerbung damit treiben will, sollte sich an einen guten alten Marketinggrundsatz halten: „Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.“

 
 

So kam der Kalender zum Kunden.

Ein Grundsatz der sich beim „ersten Endlospapierkalender der Welt“ durchaus diskutieren ließe. Systemform hat das Konzept dafür gemeinsam mit der Designerin Anje Jager und dem Konzeptioner Alexander Schierl entwickelt und das Ergebnis dieses Jahr als Weihnachtsmailing an seine Kunden verschickt. Das Prinzip ist einfach: 95,4 Meter langes, gestapeltes Endlospapier mit Führungslochrand, das auf jeder Seite für einen Tag bedruckt ist. Geliefert wurde das Ganze in einem „stylischen Graukarton“ mit zwei Nägeln und einem Hammer. Letzteres soll gleich das Aufhängen ermöglichen, nachdem die Pappschachtel an die Wand gestellt wurde.

Das Ganze mag zwar wunderschön demonstrieren, wie sich Endlospapier solide bedrucken lässt. Aber wer stellt sich schon so eine Pappschachtel an eine freie Wand und will jeden Tag am Kalender herumfieseln? Ganz zu schweigen davon, dass das Ganze viel Platz wegnimmt, aber so gut wie keine Übersicht über die kommende Zeit bietet. Hm? Wir sind gespannt auf die Meinungen der (B)Logbuch-Leser!

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