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Kein Aprilscherz

Pizza stampato
 

Kaum zu unterscheiden vom Original

Ob Salami, Capricciosa oder Prosciutto – dass Werber bei nächtlichem Durcharbeiten am liebsten Pizza essen, hält sich als Gerücht hartnäckig. Ein brasilianisches Druckunternehmen hat sich dieses Wissen zunutze gemacht und auf originelle Weise die eigene Dienstleistung bei dieser Zielgruppe beworben.

 
 

Frisch bedruckt ...

 
 

... und professionell verpackt

Allein in São Paulo soll es über 40 große Druck-unternehmen geben, manche zählen zu den größten der Welt. Ein hartes Brot, sich in diesem Wettbewerb durchzusetzen. Die Druckerei Artcenter schaffte es mit Pizza, die sie an die Werbeagenturen der Stadt auslieferte.

Aber nicht irgendeine Pizza: Mit ihrer Inca Onset S20 und ihrer Inca Spyder 320 bedruckten die brasilianischen Drucker
400 vorgebackene und unbelegte Pizzen à la Margherita – quasi mit Tomaten und Mozzarella. Die Schwierigkeit dabei: „Durch die Hitze im Ofen hat der Teig Blasen geworfen“, berichtet Jacques Pedrosa, Geschäftsführer von Artcenter. Doch die Pizzabäcker bekamen das Problem in den Griff, indem jede Pizza unter einer schweren MDF-Platte ausgebacken wurde.

Nicht nur an der Pizza zeigten die Drucker ihr Können: Sie entwarfen für die Aktion eigens Pizzaschachteln und Aufkleber für den Lieferwagen. „Um die Illusion komplett zu machen, haben wir eine virtuelle Pizzeria erfunden“, so Pedrosa. „Também imprimos em papel“ hieß denn auch der Claim, der unter dem Namen des Druckunternehmens in der Pizzaschachtel stand: „Wir drucken auch auf Papier.“ Wer sich mit dem ebenfalls aufgedruckten Code auf die speziell eingerichtete Website begab und einen Kommentar abgab, bekam zudem einen Gutschein für eine Pizza „vom besten Pizzabäcker in der Stadt“.

Die belieferten Werber haben laut dem Artcenter-Chef die Botschaft verstanden: „Wir durften über 170 Pizzas spendieren, aber das Beste kam erst noch“, so Pedrosa, „Ein in der Werbeszene von São Paulo gut bekannter Profi meinte, ‚mit diesen Leuten müssen wir öfter zusammenarbeiten – sie verstehen unser Geschäft’.“ Pedrosa zufolge hat der Werber sein Versprechen gehalten – Aufträge im sechsstelligen (US-Dollar-)Bereich seien gefolgt.

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