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Magazin der Zukunft?

Noch mehr Glamour für „Glamour“

Cover-Girl Rihanna soll über 44 Million Facebook-Fans haben.

Wie eine Zeitschrift mit crossmedialen Elementen zum Push-Medium für Social Media wird, zeigt die aktuelle Ausgabe der US-amerikanischen „Glamour“. Das Mode- und Frauenmagazin setzt dabei auf Facebook und Twitter.

Es ist nur ein kleines, unscheinbares Logo, das umkringelt ist: der sogenannte Social Snaptag auf dem Cover der September-„Glamour“. Aber dahinter kann einiges stecken: In diesem Fall ein auf Video gebanntes Interview mit dem Popstar Rihanna. Die Leser/innen können es sich per kostenloser App auf ihrem Smartphone erschließen.

Hoffnung der Verleger: Links in soziale Netzwerke

Und in dem 402 Seiten starken Heft folgen noch weitere solcher Links in die virtuelle Welt – über Facebook- oder Twitter-Logos. Dahinter verbergen sich etwa Ergänzungen zum redaktionellen Teil, die Möglichkeit direkt sogenannte Likes zu setzen, oder Angebote von Anzeigenkunden – Gewinnspiele, Rabatte, Coupons, Werbegeschenke.

„Unser Thema ist Social Networking auf der ganzen Linie“, so Jenny Bowman, Director im Bereich Creative Services bei der US-Ausgabe von Glamour zum Konzept, das der Condé Nast Verlag selbst entwickelt und umgesetzt hat. Im Wesentlichen gehe es dabei vor allem darum, den Hype um soziale Online-Communitys und Handy-Applikationen für die Wiederbelebung von Printinhalten auszunutzen. „Wir wollen eine nahtlose User-Erfahrung für unser Publikum schaffen“, betont Bowman.

Offenbar kommt diese Art der Verlinkung von gedruckten und digitalen Inhalten bei den Lesern gut an: So sollen die Nutzer alleine in der ersten Woche seit der Veröffentlichung dieser crossmedialen Ausgabe rund 100.000 Interaktionen durchgeführt haben – davon knapp 25.000 bereits innerhalb der ersten 24 Stunden.

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