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Prallvoll mit gedruckter Elektronik

Ein Buch zum Lesen und Spielen

Zahlreiche Sponsoren haben das studentische Buchprojekt unterstützt.

17 Studenten der Hochschule München haben ein interaktives Buch realisiert – und damit gleich einen ersten Platz gewonnen. Beim Wettbewerb für gedruckte Elektronik, den die OE-A ausgeschrieben hatte.

Die ersten Gimmicks gibt’s schon auf dem Buchdeckel von „Ducky in the Dark“. Die gefiederte Titelheldin trägt eine leuchtende grüne Kopflampe, ins aufgedruckte Universitätslogo ist ein QR-Code integriert. Die Lampe soll gleich klar machen, dass das kein „normales“, sondern ein interaktives Buch ist – das erklärt die Homepage, welche die Projektarbeit der Hochschule München vorstellt.

Schon hinter dem Cover verbirgt sich jede Menge gedruckter Elektronik.

17 Studenten und Studentinnen des Studiengangs Druck- und Medientechnik haben dort – unter Leitung ihres Professors Ulrich Moosheimer – während eines Semesters das interaktive Buch entwickelt.  Eine Detektivgeschichte für Kinder in einem Hardcover, das gespickt ist mit Elektronik und zum Spielen anregen soll. So leuchtet zum Beispiel ein abgebildetes Baumhaus auf, wenn die kleinen Leser eine magnetische Mini-Taschenlampe auf ein bestimmtes Spielfeld setzen.

Acht interaktive und Strom verbrauchende sowie zwei Strom erzeugende Elemente – auf Basis von gedruckter Elektronik – haben die Studenten eingebaut und das Ganze mit einem Kinderkrimi verwoben. Der Lohn für all die Mühen: der erste Platz beim internationalen Wettbewerb für gedruckte Elektronik der OE-A (Organic Electronic Association), eine Arbeitsgruppe des VDMA. Dafür hatte die OE-A zusammen mit 15 Partner-Unternehmen eine spezielle Toolbox zusammengestellt. Diese enthielt über 20 Komponenten und Bauelemente – darunter gedruckte Batterien, OLEDs, organische Solarzellen, Druck- und Dehnungs-Sensoren, RFID-Elemente, verschiedene Displays oder elektronische Speicher zur freien Gestaltung und konkreten Umsetzung neuer Prototypen.

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