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Tapetenwechsel im Trend

Weiße Raufaser war gestern, heute zählt „Wandkultur“

Kontrastprogramm an der Wand: sogenanntes Color Blocking

Von Steinoptik und Color Blocking über Querstreifen und Grafikelemente bis hin zum eigenen Foto und Oberflächenstrukturen – die Tapetentrends 2011 sind „mutige Kombinationen“ aus „Farben, Formen und Haptik“.

Waren sie in den 70er-Jahren noch in – mit braun-oliv-orangefarbenen Motiven –, fristeten sie lange Jahre ein Mauerblümchen-Dasein. Geduldet nur als Raufaser, möglichst in Weiß: Tapeten waren lange Zeit out. Rauputz war angesagt. Schlicht und einfach.

Doch diese Zeiten sind vorbei. Mit Hippie-Mode sowie Blümchenlook auf Kleidung und Accessoires rückt auch die gute alte Tapete wieder ins Blickfeld. Wenn’s nach dem Deutschen Tapeten-Institut ginge, steht uns eine „regelrechte Wandkultur aus unterschiedlichsten Farbgebungen und Stilrichtungen“ bevor.

So waren auf der kürzlich zu Ende gegangenen Messe Heimtextil die neuesten Trends zu sehen: strukturierte Tapeten in Naturstein- oder Holz-Optik, knallig unifarbene Blöcke – sogenanntes Color Blocking, Quer- statt gewohnter Längsstreifen, grafische Formen wie Rauten, Kuben oder Linien, eigene Fotos als überdimensionierter Wandschmuck oder Tapeten, die natürliche Materialien wie Leder, Pflanzenfasern oder Filz nachahmen – neudeutsch Crush-Optik. Digitaldruck und moderne kosteneffiziente Veredelungsverfahren machen’s möglich.

Wandkultur im wahrten Sinne des Wortes: Wandtattoos aus Text und Grafik

Nicht nur die neuen Designs animieren zum Tapetenwechsel. So lassen sich Vliestapeten oder Wandtattoos leicht bearbeiten und angeblich ohne Rückstände wieder entfernen. Um Platz zu schaffen, für den nächsten Trend ...

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