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Voll funktionsfähig

Lautsprecher aus dem Drucker
 

Frisch aus dem Drucker und schon wiedergabefähig

Wenn 3-D-Druck auf gedruckte Elektronik trifft ... dann werden auch komplexe Produkte möglich. Wie der Lautsprecher, den gerade zwei Doktoranden mit ihrem Professor an der Cornell University im Bundesstaat New York realisiert haben.

 
 

Flüssiger Kunststoff als „Tinte“

Barack Obama durfte die Worte sprechen, die historisch genauso wichtig werden könnten wie der berühmte Ausspruch „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“ (das soll Philipp Reis, der Erfinder des Telefons, gesagt haben, als er zum ersten Mal telefonierte). Obamas Worte stammen aus seiner jährlichen Ansprache zur Lage der Nation, in der er den 3-D-Druck erwähnte. Klug gewählt von Professor Hod Lipson und seinen Doktoranden Apoorva Kiran und Robert MacCurdy von der Cornell University. Denn sie haben mit eben jener Technik zum ersten Mal einen voll funktionsfähigen Lautsprecher gedruckt – nahtlos aus Plastik- sowie leitfähigen und magnetischen Bestandteilen. Den ersten Test bestand der Lautsprecher mit einem kurzen Zitat aus Obamas Rede.

Eine große Herausforderung für den 3-D-Druck, da die eingesetzten Materialien unterschiedlich reagieren. Daher waren für die Herstellung des Lautsprechers auch zwei Drucker von Fab@Home nötig. Für das Gehäuse verwendeten die Wissenschaftler flüssigen Kunststoff, für den Magneten dickflüssiges Strontiumferrit und für die leitfähigen Teile eine Silbertinte. Forscher der University of Illinois sollen gerade eine Silbertinte mit „hervorragenden elektrischen Eigenschaften“ für den Druck entwickelt haben. Der voll funktionsfähige, gedruckte Lautsprecher sei aber nur „die Spitze eines Eisbergs“, meint Professor Lipson. „Der 3-D-Druck könnte bald nicht nur passive Teile produzieren, sondern auch aktive Systeme, die aus verschiedenen Teilen bestehen.“

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