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Vorwerk traut sich das

Geschäftsbericht mit Kuschelfaktor

Mehr als Zahlenspiele: ein Geschäftsbericht, der's in sich hat.

Dass jährliche Bilanzen auch unterhaltsam sein können, zeigen inzwischen einige Unternehmen. Ein Pionier auf diesem Gebiet ist die Vorwerk Gruppe. Und auch dieses Jahr verwöhnt sie die Leser mit einem Feuerwerk an Veredelungen und drucktechnischen Gimmicks.

Spätestens beim Aufschlagen der Seiten 38 und 39 wird dem Betrachter sprichwörtlich „warm ums Herz“. Wenn er die aufgeklebte Bettdecke aus Papier zurückschlägt und die beflockte Abbildung einer Wärmflasche entdeckt. Nur eine von zahlreichen Spielereien, die sich die Macher des „Vorwerk Geschäftsberichts 2010“ haben einfallen lassen.

Außen verrät der Geschäftsbericht noch wenig von seinem reichhaltigen Innenleben.

Die Macher sind in diesem Falle die unternehmensinterne Redaktion um Michael Weber, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Vorwerk, die Agentur Orange Lab und das Druckhaus Ley + Wiegandt. Die aktuelle Ausgabe hat die ehemalige Teppichfabrik unter das Motto „Trautes Heim, Glück allein“ gestellt. Heute vertreibt das Familienunternehmen neben Teppichen auch  Haushaltsgeräte wie die Küchenmaschine Thermomix oder den Staubsauger Kobol direkt.

Eine integrierte Drehscheibe zieht der jungen Dame gemütliche Pantoffeln an.

Betrachtungen zum Motto „Home, sweet home“ garnieren den Lagebericht und sind, wie bereits erwähnt, mit vielen hübschen Spielereien untermalt. Mit einer Drehscheibe bekommen nackte Füße gemütliche Schweizer Pantoffeln verpasst, die klassischen deutschen Gartenzwerge sind mit Spotlack lackiert oder ein Feuer am französischen Kamin lässt sich via DVD zum Knistern und Flackern bringen. Fußmatten, die sich mit einer Lasche herausklappen lassen, gibt es für das mobile Zuhause von „Mr. Und Mrs. Smith“, im „Schnupperland“ weckt Duftlack Kindheitserinnerungen und ein Wackelbild veranschaulicht, warum die Thailänder den Gecko als Haustier lieben.

Das Kaminfeuer gibt's crossmedial verknüpft auf DVD.

Warum auch in diesem Jahr wieder der ganze Aufwand? „Das weckt die Aufmerksamkeit, was für ein Familienunternehmen wie Vorwerk wichtig ist“, erklärt Unternehmenssprecher Michael Weber. Und: „Der Bericht ist inzwischen zum Sammlerobjekt geworden.“ Zur gedruckten Ausgabe gibt es auch ein blätterbares Magazin im Internet, das ebenfalls einige Überraschungen bereithält.

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