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Werbemittel als Wartelektüre

Corporate Publishing in der Arztpraxis
 

Ganz im Stil eines klassischen Groschenromans

220 Züricher Hausärzte haben sich in einem Verein zusammengeschlossen. Sie wollen die Stadtbewohner mit Kampagnen vermitteln, wie wichtig ein Arzt des Vertrauens als erste Anlaufstelle ist. In der Wahl ihrer Werbemittel sind die Doktores durchaus witzig.

Ärzte-Soaps wie „Die Schwarzwaldklinik“ oder aktuell „In aller Freundschaft“ sind beliebt – quer durch alle Bevölkerungsschichten. Das dokumentieren die wöchentlichen Einschaltquoten. Vorläufer der TV-Version dieses Genres ist der klassische Arztroman. Zu dem greift der Leser gerne aus Langeweile oder mangels besserer Lektüre. Zum Beispiel beim Warten in der Arztpraxis.

 
 

Eine weitere Kampagne für den VHZ: ein TV-Spot mit Szenen aus einem ganz besonderen Wartezimmer.

Das dachten sich zumindest die Werber von Spillmann/Felser/Leo Burnett, die der Verein Hausärzte Stadt Zürich VHZ angeheuert hat, um auf das hausärztliche Angebot der Schweizer Großstadt aufmerksam zu machen. Sie bringen nämlich ein originelles Corporate-Publishing-Medium zum Einsatz: das Groschenheft „Hausarzt Dr. Bolliger“, das inzwischen schon in der zweiten Ausgabe erscheint. Der sinnige Titel: „Das Ekzem war ihr Schicksal“.

Der Autor und Schauspieler Patrick Frey hat dafür den Hausarzt Dr. Daniel Bolliger erfunden – „den genialen Diagnostiker vom Goldbrunnenplatz“. Die aktuelle Geschichte dreht sich um eine 42-jährige Volksmusiksängerin, die wegen eines anfallartigen Ekzems die Praxis Dr. Bolligers aufsucht „und ihn in einen Strudel von Verzweiflung und geheimer Leidenschaft hineinzieht“.

Das Werk ist in jeder Praxis der VHZ-Mediziner zu haben oder auf der Vereinshomepage. Ende Oktober las zudem der Autor in der Zürcher Bar und Buchhandlung Sphères aus seinem Werk vor.

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