„Made in Berlin” – breites Wissen für internationale Jobs


Bei ihren Abschlussprojekten können die Studierenden ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Master. Für das Masterstudium sind an der TFH vier Semester vorgesehen. Pro Wintersemester können 20 Studierende aufgenommen werden. Da das Studium auch auf Führungspositionen im internationalen Umfeld vorbereiten soll, werden einige Seminare bereits jetzt auf Englisch gehalten: „Mittelfristig planen wir, den Master komplett auf Englisch anzubieten”, betont Prof. Dr. Anne König, die im Studiengang Druck- und Medientechnik für die betriebswirtschaftlichen Lehrveranstaltungen zuständig ist. Dieses Angebot soll vor allem auch internationale Studenten nach Berlin locken: „Im Zuge der Internationalisierung muss es künftig möglich sein, im Ausland zu studieren, ohne die Landessprache zu lernen”, ist sich König sicher. Zu den Inhalten des Masterstudiums zählen Themen wie Content-Managementsysteme, Medienmanagement oder Unternehmensführung. Im Gegensatz zum Bachelor, steht den Masterstudierenden das letzte Semester komplett für die Abschlussarbeit zur Verfügung. Es müssen keine weiteren Kurse belegt werden. „90 Prozent der Arbeiten werden in Unternehmen geschrieben”, berichtet König, „die Betreuung erfolgt dabei durch die Hochschule.”

Tutoring-Programm. Nach dem Motto „von den Großen lernen” wurde im Studiengang ein Tutoring-Programm entwickelt, das den Bachelor- mit dem Masterstudiengang verbindet. „Wir glauben, dass zukünftige Führungskräfte in der Lage sein müssen, anderen etwas zu erklären. Wir ermöglichen ihnen hier in einer Lehrveranstaltung zu lernen, wie man lehrt”, beschreibt König das Konzept. „Unsere Studierenden sollen darauf vorbereitet werden, Schulungen zu halten und Schulungseinheiten aufzubauen. Und unsere Übungsleute sind unsere Bachelors”, so König. Konkret bedeutet dies, dass jedem Bachelorstudierenden, der in den ersten beiden Semestern an einem der Workshops teilnimmt, von seinem Tutor aus dem Masterstudiengang sämtliche Anwenderprogramme der Druckindustrie erläutert werden. So profitieren beide Seiten.

Gut betreut. Eine persönliche Betreuung der Studierenden wird auch von Professorenseite großgeschrieben. Als Ansprechpartner stehen im Studiengang vier Professoren und sechs Labormitarbeiter zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot außerdem durch Lehrkräfte aus anderen Studiengängen. „Die Betreuung hier ist sehr gut”, bestätigt auch Patrick Davidt, der im fünften Semester studiert. „Durch die kleinen Gruppen hat man einfach ein ganz anderes Verhältnis zu den Professoren. Man wird sofort erkannt und es fällt auch auf, wenn man mal nicht da ist”, fügt er grinsend hinzu. So sieht das auch Prof. Susann Erichsson, die im Studiengang Marketing mit Schwerpunkt Medienwirtschaft unterrichtet: „Es ist schwer sich hier aus der Gruppe herauszulösen, da wir immer mit dem Lasso dastehen und sie wieder zurückholen”. Und so würden zwischendurch auch mal persönliche Anliegen, das künftige Arbeitsleben betreffend oder der Umgang mit Stress diskutiert. 

Im Team und in Projekten arbeiten 

DD: Frau Koch, was zeichnet für Sie als Studentin den Aufbau des Studiengangs Druck- und Medientechnik an der TFH Berlin aus?

Vera Koch

Vera Koch: Das Studium an der TFH in Berlin ist sehr weit gefächert. Ich lernte bisher die verschiedensten Bereiche der Druck- und Medienbranche kennen und konnte mein
eigenes Profil finden und ausbauen. Das
Charakteristische an unserem Studiengang ist, dass viel im Team und in Projekten gearbeitet wird.
DD: Wie beurteilen Sie die Betreuung durch die Lehrkräfte?
Vera Koch: Unser Studiengang ist geprägt durch den persönlichen Kontakt zu den Lehrkräften. Für Anregungen und Fragen findet man immer ein offenes Ohr. Das Engagement der Lehrkräfte geht über die Vorlesung hinaus. Bemerkenswert ist ihre Bereitschaft zur Unterstützung und ständigen Verbesserung des Studiengangs.
DD: Was macht neben dem Studium das Studentenleben in Berlin aus?
Vera Koch: Das Besondere an der Stadt ist die kreative und lebhafte Stimmung. Das
kulturelle Angebot ist bunt und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Vom kleinen Hinterhof-Theater über künstliche Ski-Pisten bis hin zur Strandbar findet man einfach alles. Ich genieße besonders die lockere und dynamische Atmosphäre in Berlin.

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