Hochschule der Medien bietet Technik für alle Druckverfahren


Der Weg zum Studium. An der Hochschule der Medien kann studieren, wer über die Fachhochschulreife mit einem Notendurchschnitt zwischen 2,5 und 3,0 verfügt – hier liegt der aktuelle Numerus Clausus für die beiden Studiengänge. Ein Vorpraktikum ist nicht erforderlich. Bewerber mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Fachbereich erhalten einen Bonus von 0,8, der auf die Schulabschlussnote angerechnet wird. Eine Ausbildung im Umfeld des Studienschwerpunktes verbessert den Notendurchschnitt noch um 0,3. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester endet am 15. Juli, die für das Sommersemester am 15. Januar des jeweiligen Jahres. Gleiches gilt auch für den Masterstudiengang.

So viel kostet das Studium. Pro Semester erhebt die Hochschule der Medien Studiengebühren in Höhe von 500 Euro. Hinzu kommen der Verwaltungskostenbeitrag mit 40 Euro sowie 72,05 Euro Studentenwerksbeitrag. Der gültige Studentenausweis berechtigt dafür zur Fahrt im gesamten Netz des Verkehrsverbundes Stuttgart (VVS) werktags nach 18 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen. Gegen einen Aufpreis erhalten Studierende das Semesterticket, mit dem sie sämtliche öffentliche Verkehrsmittel des Verbundes rund um die Uhr nutzen können.

Studieren zwischen zwei Welten: Deutsch-chinesischer Studiengang 

Druck- und Medientechnologie. Neben den Studiengängen Druck- und Medientechnologie und Print-Media-Management bietet die Hochschule der Medien auch den integrierten deutsch-chinesischen Doppelstudiengang Druck- und Medientechnologie an. Dieser umfasst sieben Semester und wird sowohl in Stuttgart als auch an der Technischen Universität Xi’an in China absolviert. In den ersten vier Semestern steht
neben den naturwissenschaftlichen Grundlagen sowie den technischen und wirtschaftlichen Aspekten der Druck- und Medienindustrie auch die chinesische Sprache im Studienplan. Das fünfte und sechste Semester verbringen die Studierenden in China. „Dort besuchen sie zuerst einen sechswöchigen Intensivsprachkurs", erklärt Prof. Thomas Hoffmann-Walbeck, Studiendekan des deutsch-chinesischen Studienganges.

Prof. Dr. Thomas Hoffmann-Walbeck

„Danach folgt ein ebenfalls sechswöchiges Projekt an der TU Xi’an sowie ein Praktikum in einem Industriebetrieb, das den gleichen Zeitraum umfasst." Im Anschluss besuchen die Studierenden für ein Semester die Technische Universität. Sie sind dabei in das Studenten­-
leben eingebunden, sitzen gemeinsam mit den chinesischen Kommilitonen in den Vorlesungen und müssen Klausuren und Projekt- sowie Abschlussarbeiten in chinesisch erstellen. Das siebte Semester ist für die Bachelor-Thesis vorgesehen und findet wieder in Stuttgart statt.
Jedes Jahr zum Sommersemester vergibt die HDM zehn freie Plätze im deutsch-chi-nesischen Studiengang, der mit dem Bachelor of Engineering abgeschlossen wird.  Danach gibt es die Möglichkeit, mit dem Masterstudiengang Print & Publishing den akademischen Titel Master of Science zu
erlangen. Wie Hoffmann-Walbeck erklärt, wird an der Stuttgarter Hochschule der  Medien ab dem kommenden Semester auch ein eigener deutsch-chinesischer Master-studiengang angeboten. Der internationale Austausch geschieht aber nicht nur in eine Richtung. „Pro Jahr kommen ebenso zehn Studenten aus China zu uns nach Stuttgart", so der Studiendekan.

Informationstransfer international: Im deutsch-chinesischen Studiengang Druck- und Medientechnologie an der HDM verbringen chinesische Studenten Teile des Studiums in Deutschland beziehungsweise deutsche Studenten in China.

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