Beste Berufsaussichten für Bachelor, Master und Co.


Praxisnahe Ausbildung: Sven Cymera, Student im sechsten Semester des Bachelorstudienganges Druck- und Medientechnologie, beim Vorbereiten der Druckmaschine vor einem Job.

Spezialisierung. Innerhalb des Studiums haben die Studenten die Möglichkeit, zwischen drei Vertiefungsrichtungen zu wählen: Die Spezialisierung Medientechnologie legt den Fokus auf eine ingenieurswissenschaftliche Betrachtung der Print  vorgelagerten Bereiche der Datenadaption, -strukturierung und -aufbereitung sowie auf medienspezifische Aspekte von Kommunikations und Informationsdienstleistern. Wer eher an Druckverfahren, Produktionslogistik, Druckweiterverarbeitung und  Verpackungstechnik interessiert ist, wählt die Vertiefungsrichtung Printtechnologie. Als dritte Spezialisierung bietet die BU die Informationstechnologie an. Hier stehen eine objektorientierte Programmierung, Prozessinformatik und  speicherprogrammierbare Steuerungen im Mittelpunkt.

Praxis fördert Soft Skills. Was vor der Umstellung vom Diplom- auf die international anerkannten Bachelor- und Masterabschlüsse (Bologna-Prozess) das Praxissemester war, wird heute durch einen dreimonatigen Projektblock abgedeckt. Dieser kann sowohl an der Universität als auch in einem Unternehmen durchgeführt werden. Neben dem fachlichen Wissen, das die Studenten durch die Projekte gewinnen, liegt das Ziel vor allem in der Vermittlung von Softskills wie Teamfähigkeit oder  Kompromissbereitschaft. Dazu gehören auch das Referieren vor einem Publikum und eine strukturierte Herangehensweise an Aufgaben. »Wir vermitteln Methodenwissen«, bringt Backhaus den Anspruch der Projektarbeit auf den Punkt. 

Gute Chancen am Arbeitsmarkt. Für die Abschlussarbeit des Studiums, die Bachelor-Thesis, sind drei Monate vorgesehen. »Rund die Hälfte unserer Studenten schließt das Studium in den vorgesehenen sechs Semestern ab. Der Notendurchschnitt liegt zwischen 1,5 und 2,5«, so Backhaus. »Die Absolventen, die derzeit ihr Studium abschließen, werden förmlich vom Arbeitsmarkt weggerissen«, ergänzt Prof. Dr. Heinz-Reiner Treichel, Prorektor Struktur und Finanzen an der Bergischen Universität. Nach dem Bachelor-Studium besteht die Möglichkeit, durch ein aufbauendes Studium den Master of Science zu erhalten. Diese zweite Ausbildung ist mit vier Semestern veranschlagt und umfasst neben Pflichtmodulen wie Produktions- und Technologiemanagement, Printtechnologie und Medientechnologie die vier Spezialisierungsrichtungen Print-, Medien-, Informationssowie Multimediatechnologie. In den einzelnen Bereichen werden die Kenntnisse des Erststudiums vertieft und in Forschungsarbeiten praktisch angewendet. Der Absolvent kann sich nach der Master-Thesis zwischen dem direkten Berufseinstieg oder einer Promotion entscheiden.

Lehramt oder Wirtschaft? Im Zuge des Bologna-Prozesses wurde das fünf Jahre umfassende Lehramtsstudium Drucktechnik zum kombinatorischen Bachelor of Arts sowie Master of Education umgestellt. Wie bereits der Name verrät, setzt sich das Bachelor-Studium aus zwei Studienfächern zusammen. Das Pflichtfach Drucktechnologie kann mit unterschiedlichen Studienrichtungen kombiniert werden. Die Kombination mit dem Fach der Wirtschaftswissenschaften, die dem Bachelor ein Berufsfeld mit den Kompetenzanforderungen eines Wirtschaftsingenieurs eröffnet, ist dabei genauso möglich wie die Verbindung mit Chemie oder Physik. Für die Lehrerausbildung in der Drucktechnik gilt: Die Abschlüsse Bachelor of Arts und Master of Education entsprechen zusammen dem ersten Staatsexamen. Dabei ist der Abschluss des Bachelorstudienganges mit dem Fach Drucktechnik eine Voraussetzung für die Zulassung zum Master of Education Berufskolleg.

Berufsintegriertes Studium. Ab dem kommenden Semester will die Bergische Universität Wuppertal in Zusammenarbeit mit dem Verband Nordrhein-Westfalen auch ein berufsintegriertes Studium Druck- und Medientechnologie anbieten. Dieses duale Studium umfasst acht Semester und beinhaltet sowohl eine Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskammer sowie den Abschluss als Bachelor of Science.

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