Beste Berufsaussichten für Bachelor, Master und Co.


Die betagte Tiefdruckrotation wird fortlaufend von den Studenten modernisiert und automatisiert. Marcus Silber, Master-Student im zweiten Semester, repariert die Isolation des Trockners.

Ausstattung. Für die Vertiefung und praktische Umsetzung der theoretischen Kenntnisse stehen den Wuppertaler Studenten von der Vorstufe bis zur Weiterverarbeitung zahlreiche Labors zur Verfügung. Arbeiten wie die Datenaufbereitung, Programmierung, Bildverarbeitung, Proof und Abmusterung werden im Labor Kommunikationstechnik durchgeführt. Hierfür stehen unter anderem zwölf Apple-Rechner mit aktuellen Layoutprogrammen wie Quark Xpress oder Indesign, drei Reproduktionsarbeitsplätze (G5-Power Macintosh) mit hardwarekalibriertem Monitor, regelbarem Desktopnormlicht von Just und Flachbettscannern von Epson und Canon zur Verfügung. Geprooft wird unter anderem mit Softwarelösungen von EFI, GMG oder CGS sowie mit Druckern von HP, Canon, Agfa und Kodak. Zur Farbkontrolle und -ausmessung dienen Systeme von Gretag Macbeth, Monaco und X-Rite sowie Abmusterungsstationen. Druckprojekte können im Offsetdruckverfahren auf einer Fünffarben Heidelberg Speedmaster CD 74 mit Wendung und Lackwerk, einer Vierfarben Quickmaster 46 oder im Tiefdruck auf einer Einfarben-Hochgeschwindigkeits-Rotation mit Heißluftdüsentrockner von ESA oder einer Labordruckmaschine von Rotary Koater beziehungsweise Saueressig ausgeführt werden.
Für die Druckformherstellung stehen ein Prosetter 74 und ein Compact-Violet-68- Prozessor von Kodak Polychrome zur Verfügung. Sämtliche Maschinen sind über das Workflowsystem Prinect miteinander verbunden. Ein Canon-CLC- und ein Imageprograf-Inkjetsystem werden für digitale Druckaufträge benutzt. Der Bereich Druckweiterverarbeitung und Verpackungstechnik ist mit folgenden Maschinen ausgestattet: einer Bogenfalzmaschine Stahlfolder TD 56, einem Polar-XT-117-Planschneider, Maschinen für Klebe-, Thermo- und Wire-OBindungen sowie mit Prüf- und Testsystemen für die Zug- und Falzfestigkeit von Druckprodukten. Das Labor Messtechnik verfügt über verschiedene Mikroskope mit Kameras zur Bildauswertung und Analyse. Glanzmessgeräte, Spektralfotometer diverser Hersteller, ein Spectroscan für die Messung der geometrischen Flächendeckung, ein Viskosimeter, eine Farbabstimmkabine von Multilight und eine Reihe von Klimamessgeräten dienen der Qualitätssicherung.

Der Weg an die Uni. Zulassungsvoraussetzung für die Bachelorstudiengänge an der Bergischen Universität Wuppertal ist die allgemeine Hochschulreife. Das universitäre Studium ist außerdem mit der Fachhochschulreife und zusätzlicher Berufsausbildung möglich. In diesem Fall muss zuerst vom Prüfungsausschuss des Fachbereiches die Eignung des Bewerbers festgestellt werden, bevor dieser seine Unterlagen bis zum 30. Juni eines Jahres beim Hauptuniversitätssekretariat einreichen kann. Studienbeginn ist jeweils das Wintersemester. Das Masterstudium startet sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester. Voraussetzungen sind eine mindestens mit der Gesamtnote 3,0 bestandene Bachelor- oder Diplomprüfung im Studiengang Druck und Medientechnologie oder einer inhaltlich gleichwertigen Fachrichtung. Die Bewerbungsfristen enden jeweils am 15. Januar und 15. September. Danach wird zu Aufnahmeprüfungen eingeladen.

So viel kostet das Studium. Die Kosten für ein Studium an der BU Wuppertal betragen 655,11 Euro pro Semester. Sie setzen sich aus 155,11 Euro für Studentwerk, ASTA (Allgemeiner Studierendenausschuss) und Semesterticket des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr sowie 500 Euro Studiengebühren zusammen. Diese fließen zur Hälfte direkt in den Fachbereich. Dadurch können neben der technischen Ausstattung auch Exkursionen wie etwa zu Ferag, Prinovis oder zur Drupa finanziert werden. Das fördere, so Backhaus, den Austausch zwischen der Industrie und ihren Nachwuchskräften.

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