Das wichtigste an einem Kongress ist dessen Motto. Es entscheidet über gefüllte oder leere Stuhlreihen. Ging die europäische Tiefdruckvereinigung ERA bei ihrer Jahreskonferenz deshalb in die Vollen? Ein „New Dawn for Publication Gravure“ wurde angekündigt, was man mit „Neue Morgenröte für den Publikations-Tiefdruck“ übersetzen kann. Wer auf die Turiner Veranstaltung zurückblickt, muss allerdings zu dem Schluss kommen: Der kreative Kopf hinter dem Kongressmotto ist einer Täuschung erlegen. Die Röte, die er am Horizont gesehen hat, war keineswegs die Morgendämmerung, sondern der Schein des Großfeuers, das überall in Europa im Publikationstiefdruck lodert. Dessen Brandherde – in Form von auseinanderdriftenden Kosten und Erlösen – können die Konzernmanager gar nicht so schnell austreten, wie diese immer wieder aufflammen.
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Haben Sie schon von „liquid“ gehört? Nein? Das sollten Sie aber – völlig egal, ob Sie Arbeitgeber oder Arbeitnehmer sind. Denn die Strukturen, nach welchen der Software-Konzern IBM künftig seine Beschäftigungsverhältnisse organisieren will, sind verblüffend und erschreckend zugleich. Von „Radikalreform der Belegschaft“ ist in den kürzlich veröffentlichten Recherchen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ die Rede, von „Revolution in der Arbeitswelt“. IBM selbst ließ den Artikel freilich unkommentiert.
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Die Zahlen sprechen für sich. Mit einer Bahnbreite von 2,86 Metern und einer Geschwindigkeit von 45 000 Umdrehungen produziert die 96-Seiten-Rotation von Manroland 270 000 16-seitige Prospekte pro Stunde. Weiss-Druck in Monschau hat sie in der vergangenen Woche in Betrieb genommen.
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Den Niedergang des Druck-Maschinenbaus in Deutschland kann man nicht am Absatzmarkt festmachen – Druckbetriebe brauchen Unterstützung
Die Insolvenz und Zerschlagung von Manroland ist nach Ansicht des Verbandes ursächlich nicht allein im Absatzmarkt zu suchen, sondern vor allen Dingen auch ein Ergebnis falscher Strategie und Geschäftspolitik des Druckmaschinenbaus. Wer jetzt vor allen Dingen Unterstützung braucht, sind die ehemaligen Käufer von Manroland Maschinen. So die Meinung des Verbandes Druck und Medien Nordrhein-Westfalen, die wir hiermit veröffentlichen.
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Kein schöner Tag war der 25. November 2011. Nur vier Wochen vor Weihnachten ereilte die Branche eine derjenigen Nachrichten, auf die man getrost verzichten könnte: Mit Manroland schlitterte einer der großen deutschen Druckmaschinenhersteller in die Insolvenz. Wir erinnern uns: 2009 bereits war Heidelberg nur durch staatliche Hilfe vor einem ähnlichen Schicksal bewahrt worden.
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Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International betont nur allzu gerne ihre „Swissness“, serviert Mahlzeiten von heimischen Starköchen und verteilt nach der Landung Schokolade einer Schweizer Confiserie. Nur drucken, das lassen manche Schweizer Unternehmer in Zeiten eines starken Franken lieber in Deutschland – zumindest was die Kundenzeitschrift „Swiss Magazine“ und das Heft „Swiss Universe“ angeht.
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Der ideale Mitarbeiter ist motiviert, denkt mit und arbeitet aus eigener Initiative heraus. Er identifiziert sich mit dem Unternehmen und ist seinem Arbeitgeber gegenüber höchst loyal. Dass er fachlich bestens qualifiziert ist, steht außer Frage. Das ist in etwa die Quintessenz dessen, was Google zum Suchbegriff „der ideale Mitarbeiter“ hergibt.
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Welche Rolle spielt die IT in Ihrem Unternehmen? Vermutlich eine immer wichtigere, denn als Druck- und Mediendienstleister steht man heute vor der Herausforderung, immer mehr Medienkanäle gleichzeitig zu bespielen und selbstverständlich auch übergreifende Services anzubieten. Deshalb wächst der Bedarf an moderner Informations- und Kommunikationstechnologie unaufhörlich. Und dies gilt gleichermaßen für Hardware, Software, Datenhaltung und die passende Infrastruktur.
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Wissen sie, wer Tim Berners-Lee oder Paul Nipkow sind? Wenn ja, gehören Sie zu einer Minderheit. Tim Berners-Lee ist der Erfinder von HTML und Begründer des World Wide Web. Nipkow hat die so genannte Nipkow-Scheibe erfunden – Grundlage seines ersten Fernsehgeräts mit mechanischer Bildübertragung, das in späteren Jahren elektronisch erweitert wurde. Zweifelsohne wichtige und bahnbrechende Erfindungen. Doch ist das Wissen über die eigentlichen Erfinder auch relevant für den Erfolg der jeweiligen Branche? Nein, denn mit „ollen“ Kamellen beschäftigen sich diese Branchen nicht. Sie werben mit Schnelligkeit, Innovation, High-Definition-Auflösungen, 3-D- und Ultraflachbildschirmen.
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Haben Sie es auch gelesen, bestenfalls natürlich in Deutscher Drucker? Quark hat mit App Studio ein Modul fürs automatisierte iPad-Publishing über den Quark Publishing Server (QPS) verfügbar gemacht. Die Betonung liegt hier auf „verfügbar gemacht“. Denn das Ganze ist ab sofort erhältlich und geht nicht erst in eine lange öffentliche Betatestphase wie beim Wettbewerb. Für rund 3000 Euro (App Studio inklusive iPad-Framework) plus einer Lizenzgebühr zur Veröffentlichung der einzelnen digitalen Ausgaben (ab 256 Euro, gestaffelte Preise) kann der QPS-Anwender seine Magazine jetzt auf relativ direktem Weg mit interaktiven Inhalten aufs Tablet bringen – und dies gilt nicht nur für das Gerät mit dem angebissenen Apfel auf der Rückseite.
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Die 10 schnellsten digitalen Bogendrucksysteme
Xerox, Kodak, HP, Canon, Ricoh oder Konica Minolta: Hier finden Sie die zehn schnellsten Digitaldrucksysteme, die im DIN A3-Format mindestens vierfarbig produzieren.
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Neu im print.de-(B)Logbuch:
111 auf einer Marke
Die Schweiz hat viele Gesichter
Die Schweizer Post hat schon manche innovative Briefmarke herausgebracht – zum Beispiel eine gestickte oder eine mit „Schoggi-Duft“. Jetzt versetzt sie die vielfältigen Gesichter der Alpenrepublik ins Miniformat und erzählt deren Geschichte in einem weiteren Printprodukt: im Kundenmagazin des Unternehmens.
Nicht aktuelle, analoge Grundrissdaten machen die Planung kurzfristiger Maschineneinbringungsprojekte und die langfristige Gebäudeplanung zu einer teuren, zeitaufwendigen Aufgabe. Die digitale Vermessung von Druckereien per 3-D-Laserscan, angeboten von der Techno-Grafica GmbH, verspricht hier Besserung.
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Interdisziplinarität: Von anderen Branchen lernen
Druckereien kochen gerne ihr eigenes Süppchen. Man kümmert sich um seine Technik, verliert sich auch manchmal darin. Natürlich ist es wichtig, den eigenen Betrieb im Griff zu haben, doch der Blick über den Tellerrand eröffnet die neuen Perspektiven.
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Thomas Köpk meint:
Ich war Teilnehmer der Auftaktveranstaltung. Sie war sehr informativ, es gibt allerding... » mehr
TK meint:
... Adobe trägt die Creative Suite zu Grabe und sichert sich selbst stabile Umsätze. Fü... » mehr
Horst Huber meint:
Vorab: Ich finde die laufende Kampagne „Die Zukunft wird gedruckt“ super. Endlich verhä... » mehr