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Kundendialog: Print und Online im Mix

Petra Ebeling, Leitende Redakteurin: "Dialogmarketing erfordert Print und den Einsatz der Neuen Medien."

Bereits vier von fünf Unternehmen nutzten im Jahr 2009 mindestens ein Dialogmarketingmedium. Deutlich wird dies in der von der Deutschen Post unter 2786 Unternehmen durchgeführten
 Studie »Dialog Marketing Monitor 2010«. Hier zeigt sich, dass fast kein Unternehmen heutzutage noch auf den Dialog mit seinen Kunden verzichten möchte.

Das Werbevolumen von 77 Mrd. Euro fließt zu fast zwei Dritteln in Dialogmarketing. In Klassikwerbung wird nur gut ein Drittel des Budgets investiert. In Bezug auf die Gesamtaufwendungen stellen die volladressierten Werbesendungen nach wie vor das Dialogmarketingmedium Nr. 1 dar. Sie machen mit 37 Prozent aller Aufwendungen den Löwenanteil des Budgets für Dialogmarketingmedien aus. Trotz rückläufiger Aufwendungen in Zeiten der Krise sind sie das Top-Medium.

Die Gewinner im Werbemarkt sind in der allgemeinen Wirtschaftssituation im Jahr 2009 die weniger kostenintensiven Medien, wie das Internet und E-Mail-Marketing. Cross-Media-Kampagnen schaltet bereits jedes zweite Großunternehmen und investiert damit mehr als ein Drittel des gesamten Werbebudgets in diese Marketingform, während der Anteil unter allen Nutzern mit unter 25 Prozent noch recht gering ist.

Die Wirtschaftskrise hatte weniger Einfluss auf die Höhe der Werbebudgets, als vielmehr auf deren Zusammensetzung. Kostengünstige Medien waren Gewinner des Jahres. Trotzdem hat Print laut Studie weiter eine sehr hohe Bedeutung und seinen festen Platz im Medienmix. Selbst in ferner Zukunft ist für viele Befragte Print als Werbemittel nicht wegzudenken.

In Zukunft wird Dialogmarketing neue, spannende Wege gehen. Für beide Ansätze, Print und Online, gibt es eine Daseinsberechtigung. Neben den klassischen Disziplinen wie Printmailing oder Datenmanagement, finden Online-, E-Mail- und Social Media Marketing sowie die intelligente Verknüpfung der vielfältigen Dialogmarketing-Instrumente zunehmende Beachtung. Ist Ihr Unternehmen für die Verknüpfung der Medienkanäle gut aufgestellt?

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