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Sind Social Networks nichts für Drucker?

Die gute Nachricht: Druckereien haben, was Eigenwerbung und -marketing angeht, in den vergangenen Jahren deutlich dazugelernt. Die schlechte Nachricht: Wirklich laut und auf vielen Kanälen zu klappern, gehört bei Druckern nach wie vor selten zum Handwerk. Eine Ausnahmeerscheinung ist die Onlineprinters GmbH, die für ihren Web-to-Print-Shop diedruckerei.de sogar auf You Tube wirbt. Begründung des Unternehmens: Das Videoportal You Tube sei mittlerweile die zweitgrößte Suchmaschine in Deutschland. Mit dem Spot, der auch schon im Fernsehen lief, will das Unternehmen seine Marke „diedruckerei.de“ stärken und verlinkt sowohl zum eigenen Bestellportal wie auch auf die Facebook-Fanseite. Auch mit Bandenwerbung im Fußballstadion fiel „diedruckerei.de“ schon auf.
Sicher verfügt nicht jeder Druckbetrieb über einen solch immensen Werbeetat, dass er sich Fernsehspots und Stadionwerbung leisten kann. Aber was ist mit Suchmaschinenoptimierung? Was mit Gruppen bei Xing, Facebook-Fansites und Twitter-Beiträgen? Wer heute als potenzieller Kunde in den Social Networks nach Druckereien sucht, findet – so gut wie nichts. Anzeigen bei Google überlassen die klassischen Druckereien meist der wenig geliebten Internet-Konkurrenz – und wundern sich über deren steigenden Bekanntheitsgrad.
Es geht nicht darum, ob die Neuen Medien und Social Networks Print das Wasser abgraben. Es geht darum, dort zu sein, wo die Kunden sind. Und wenn diese sich nun einmal auf Xing, Facebook, Twitter & Co. bewegen, dann sollten sie dort auch ihre Dienstleister finden können. Denn was sich in jüngster Zeit massiv verändert hat und sicherlich noch weiter verändern wird, ist die Art, wie Druckaufträge vergeben werden. Und Sie bekommen das Tag für Tag zu spüren. Lassen Sie doch einen Praktikanten Ihre Website mit Facebook verknüpfen oder eine Xing-Gruppe einrichten. Laden Sie Besucher Ihrer Site ein, Ihnen auch bei Twitter zu folgen. Und wenn Sie Videos aus dem Betrieb haben, stellen Sie sie bei You Tube ein. Ihr Unternehmen kann nur bekannter werden.
Herzlich, Ihre

Martina Reinhardt

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Social-Media-Kanäle gezielt einsetzen

Editorial aus Deutscher Drucker 24/2017

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