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42 Mio. Euro für Drucktechnik

Mediengruppe Rheinische Post nimmt neue Maschinen in Betrieb

Die neue KBA Cortina bei der Mediengruppe Rheinische Post ein neues optisches wie haptisches Lese-Erlebnis für Zeitungen und Sonderprodukte schaffen.

Die Mediengruppe Rheinische Post hat insgesamt 42 Mio. Euro in neue Drucktechnik investiert. Deren Inbetriebnahme am 25. Oktober nutzte die Mediengruppe, um sich als Unternehmen zu präsentieren, das zur Tageszeitung stehe, gleichzeitig aber digitale Medienkanäle anbieten will.

Im Düsseldorfer Druckzentrum ist in den vergangenen 15 Monaten eine neue Druckstraße mit dem Herzstück der Cortina entstanden.  Ihre Inbetriebnahme (am 25. Oktober) nutzte die Mediengruppe Rheinische Post, um sich als Unternehmen zu präsentieren, das zur Tageszeitung stehe, gleichzeitig aber TV, Radio und neue elektronische Angebote als Medienkanäle für Nachricht, Service und Unterhaltung anbieten will. „Als multimediales Medienunternehmen nutzen wir die Potentiale unseres gesamten Media-Mixes – besonders in optimaler Vernetzung“, betont Clemens Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mediengruppe RP.
Für Sven Gösmann, Chefredakteur der Rheinischen Post, ist die neue Druckstraße ein sichtbares Bekenntnis zur Tageszeitung, deren inhaltliches Angebot durch die digitalen Aktivitäten der Mediengruppe erweitert werde: „Der Zeitung gehört weiter die Zukunft. Aber Internet und andere digitale Entwicklungen wie das iPad werden das Medium ergänzen.“
Die beiden neuen Cortina Druckmaschinen der Firma König & Bauer AG (KBA) mit zwei Falzapparaten sollen erweiterte Möglichkeiten bei der Produktion farbiger Printmedien bieten.

Wasserloser Offsetdruck für umweltverträgliche Produktion

Mit der neuen Drucktechnologie wasserloser Offsetdruck will die Mediengruppe ein neues optisches wie haptisches Lese-Erlebnis für ihre Zeitungen und Sonderprodukte schaffen. Die neue Druckstraße Cortina ermöglicht laut der Mediengruppe neue Papierqualitäten, neue Formaten und mehr Farbbrillanz – sowohl für Zeitungen als auch für Sonderveröffentlichungen. Zudem erhöhe sie die Wirtschaftlichkeit und verbessere die Öko-Bilanz der Zeitungsproduktion: Der Druckprozess spart Wasser sowie CO2  ein und minimiert die Makulatur, so dass weniger Papier verbraucht wird.
Die Mediengruppe RP hat sich seit ihrer Gründung 1946 von einem regionalen Zeitungsverlag zu einem international tätigen Medienkonzern entwickelt. In den Geschäftsfeldern Print, Crossmedia, Druck, Logistik sowie Dienstleistungen engagieren sich rund 3 700 Mitarbeiter in Deutschland, der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, in Polen und den Niederlanden.

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