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Körber AG verkauft Paper Systems an Investorengruppe

E.C.H. Will, Pemco und Kugler-Womako sollen erhalten bleiben
 

Zentrale der Körber AG in Hamburg: Die Unternehmensgruppe hat jetzt einen Käufer für seine Sparte Paper Systems gefunden.

Die Körber AG hat sich im Zuge ihrer Neuausrichtung mit einer von der Münchner Orlando Management AG beratenen Investorengruppe über die Veräußerung des Bereichs Paper Systems verständigt. Das Unternehmen hatte bereits im Juni des vergangenen Jahres nach einem neuen Eigentümer für die zum Beeich Paper System gehörenden Unternehmen E.C.H. Will, Pemco und Kugler-Womako gesucht.

Die Investorengruppe wird die drei Gesellschaften E.C.H. Will GmbH, Pemco Inc. und Kugler-Womako GmbH sowie zwei Vertriebsgesellschaften erwerben. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Aufsichtsrat der Körber AG sowie der Freigabe durch die Kartellbehörden. Die drei Unternehmen, die als Gruppe zusammen arbeiten, unterhalten Produktionsstätten an zwei deutschen Standorten (Hamburg und Nürtingen) sowie an einem Standort in den USA (Sheboygan, Wisconsin) und beschäftigten derzeit zusammen etwa 450 Mitarbeiter.
 
Die Gesellschaften bedienen weltweit Kunden aus der Papierindustrie und der papierverarbeitenden Industrie in verschiedenen Marktsegmenten. Zum Portfolio zählen beispielsweise Maschinen zum Schneiden und Verpacken von Kleinformat-/Kopierpapier sowie für Maschinen zur Herstellung von Reisepässen. Alle Firmen arbeiten nach Angaben der Körber AG profitabel. Laut einer Pressemeldung des Unternehmens planen die Investoren, die Firmen gemeinsam mit dem bestehenden Management so weiterzuentwickeln, "dass sowohl Wachstumschancen in aufstrebenden Märkten wahrgenommen, als auch durch Innovationen neue Geschäftsfelder erschlossen werden können".
 
Die von der Orlando Management AG beratene Investorengruppe zählt nach Angaben von Körber seit über zehn Jahren zu den führenden Beteiligungsunternehmen, die sich im deutschsprachigen Raum bei mittelständischen Unternehmen engagieren. Zu den betreuten Transaktionen zählen unter anderem die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft oder Buderus Guss. Der Gesamtumsatz der mittel- bis langfristig gehaltenen Beteiligungen beträgt ca. 1,2 Milliarden Euro.
 
Die Körber-Sparte Körber Paper Link bleibt mit ihren weiteren Aktivitäten Teil der Körber-Gruppe und soll weiter ausgebaut werden.

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