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Affeldt Verpackungsmaschinen GmbH stellt Insolvenzantrag

Möglicherweise Sanierungschance in der Insolvenz

Mit Beschluss des Amtsgerichts Pinneberg vom 25. März 2010 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Neuendorfer Affeldt Verpackungsmaschinen GmbH angeordnet.
Der Geschäftsführer des Unternehmens, Martin Köppert, hatte wegen drohender Zahlungsunfähigkeit den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Zum Insolvenzverwalter wurde Dr. Klaus Pannen bestellt, der sich nun einen ersten Überblick über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens verschafft.
Die AntragsteIlung war unausweichlich geworden, nachdem das Traditionsunternehmen unter anderem aufgrund der weltweiten wirtschaftlich schwierigen Marktsituation und eines daraus resultierenden rund 70-prozentigen Umsatzeinbruches in den letzten Monaten in eine wirtschaftliche „Schieflage“ geraten war. Die Umsetzung vieler eigener Ideen der Geschäftsleitung und eines zusammen mit externen Beratern erarbeiteten Sanierungskonzeptes der Gesellschafterin war letztendlich gescheitert.
Um das Fortbestehen des 160 Mitarbeiter starken und seit mehr als 40 Jahren bestehenden Herstellers von Verpackungsmaschinen für die Produktbereiche Druck, Agrar/Frucht und Backwaren zu sichern, wird der Betrieb im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung uneingeschränkt fortgeführt. Dabei stehen allen Kunden die gewohnten Ansprechpartner wie bisher zur Verfügung.
Die Sanierung des Unternehmens durch Übertragung auf einen potentiellen Investor wird derzeit geprüft.
Geschäftsführer Martin Köppert zeigt sich optimistisch, dass es „aus der Insolvenz heraus“ gelingen kann, dass Unternehmen „auf neue, gesunde Füße“ zu stellen und das international tätige Traditionsuntemehmen am aktuellen Standort langfristig zu erhalten.

Affeldt Verpackungsmaschinen GmbH http://www.affeldt.com

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