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Agfa: 2001 mit roten Zahlen beendet

"Neue digitale Lösungen" gewachsen

Die belgische Agfa-Gevaert-Gruppe hat das
abgelaufene Geschäftsjahr mit einem
Umsatzrückgang von 6,6 Prozent auf 4,9 Mrd.
Euro beendet. Wie das Unternehmen heute,
Donnerstag, mitteilte, ist das das
Nettoergebnis von plus 169 Mio. Euro im
Vorjahr auf minus 288 Mio. Euro gefallen.
Dies entspricht einem Rückgang von 270,4
Prozent. Agfa begründet die negativen Zahlen
mit der schwachen Konjunktur und
Restrukturierungsplänen. Neben dem
Nettoergebnis sank auch das Ergebnis vor
Steuern von plus 271 Mio. Euro um 241,7
Prozent auf minus 384 Mio. Euro. Das
Nachsteuerergebnis fiel im selben Zeitraum
von plus 175 um 240 Prozent auf minus 251
Mio. Euro. Im Geschäftsbereich Neue digitale
Lösungen konnte das Unternehmen jedoch
positive Zahlen erzielen. Das Wachstum
betrug hier rund 20 Prozent. Damit trägt diese
Sparte 28 Prozent zum Gesamtumsatz des
Konzerns bei. Das Arbeitsgebiet Graphic
Systems mit grafischen Filmen, analogen und
digitalen Druckplatten sowie Geräten und
Software für Computer-to-Film- und
Computer-to-Plate-Systeme erzielte 2001
einen Umsatz von 1,89 Mrd. Euro, was einem
Rückgang um 8,5 Prozent entspricht. Das
EBIT von Graphic Systems liegt mit 79,7
Millionen Euro um 51,1 Prozent unter dem
Vorjahr. Der Umsatz bei Systemen und
Verbrauchsmaterial für Computer-to-Film ging
zweistellig zurück, während der Umsatz bei
Computer-to-Plate weiter Wachstumsraten
von 40 bis 50 Prozent aufwies. Für das
laufende Jahr erwartet Agfa ab der zweiten
Hälfte ein besseres Ergebnis. Das hierfür
initiierte Restrukturierungsprogrammes
Horizon solle bis zu diesem Zeitpunkt greifen.
Die Ergebnisse des ersten halben Jahres
dürften dagegen weiter schwach ausfallen,
teilte der Konzern mit.

Agfa http://www.agfa.com

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