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Aktuelle Geschäftslage der Druckunternehmer bessert sich

BVDM-Konjunkturtelegramm für den Monat August 2014
 

Die konjunkturelle Lage der deutschen Druckindustrie, von September 2012 bis August 2014 (Grafik: BVDM).

Die aktuelle Geschäftslage der Druckunternehmer hat sich im August 2014 gebessert. Deutlich wird dies in der monatlichen repräsentativen Umfrage unter etwa 300 Betrieben in Deutschland zur konjunkturellen Situation der Druckindustrie, ermittelt vom Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung. Der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) gibt monatlich ausgewählte Ergebnisse daraus in seinem Konjunktur-Telegramm bekannt.

Um 4 Prozentpunkte legte die aktuelle Geschäftslage der Druckunternehmer im Monat August 2014 zu und befindet sich nunmehr auf dem Null-Prozent-Wert der Antwortsalden-Skala. 60 % der befragten Betriebe beurteilten ihre momentane Situation als befriedigend. Jeweils 20 % empfanden sie als gut (Juli: 18 %) beziehungsweise als schlecht (Juli: 22 %). Die resultierende Differenz der Prozentanteile von gut und schlecht (der sogenannte Saldowert) steigt das erste Mal innerhalb der letzten vier Monate an und kehrt damit den vorherigen Abwärtstrend um.

Für den kommenden Herbst impliziert die Entwicklung der Jahre 2012 bis 2013 sogar eine weitere Zunahme der positiven Lagebeurteilungen. Anziehende Bruttowerbeausgaben für Printmedien – kumuliert legten diese im Juli 2014 mit 1,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu – sollten die Lage ebenfalls prozyklisch beeinflussen.

Die Geschäftslage der Gesamtindustrie – ohne Ernährungsgewerbe – stagniert hingegen. Mit einem Saldowert von 21 % bleibt sie auf einem hohem Niveau (August 2013: 18 %), befindet sich jedoch unter den Werten des Frühjahrs (April: 28 %). 

Die Geschäftserwartungen für das nächste halbe Jahr verschlechterten sich zwar analog zu den Vergleichsmonaten der Vorjahre. Im Unterschied dazu liegen sie jedoch mit 1 % im weiterhin positiven Bereich. 15 % der befragten Betriebe erwarten eine eher günstige (Juli: 18 %), 14 % eine eher ungünstige (Juli: 14 %) Konjunktur. Die restlichen 71 % (Juli: 68 %) gehen in kommenden sechs Monaten von einer eher gleichbleibenden Geschäftslage aus.

Das Geschäftsklima – ein geometrischer Mittelwert aus der aktuellen Geschäftslagebeurteilung sowie den Geschäftserwartungen – verändert sich gegenüber dem Juni nicht. Mit 0 % ist es weiterhin ausgewogen, birgt jedoch unter den bereits oben angeführten Argumenten das Potenzial zum Wachstum. 

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