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Allaoui Graphic Machinery übernimmt Maschinenpark von Stürtz

Aachener Gebrauchtmaschinenanbieter bringt nun 70 Maschinen auf den Markt
 

Ammar Allaoui, Geschäftsführer von Allaoui Graphic Machinery.

Am 30. September 2016 beendete die Druckerei Stürtz (Würzburg) ihren Geschäftsbetrieb. Jetzt veräußerte die Eigentümerin, die Solvesta AG (München), alle Maschinen der „Stürtz Maschinenpark GmbH“. Käufer ist das Aachener Familienunternehmen Allaoui Graphic Machinery.

Bis Ende März 2017 müssen die Stürtz-Hallen leergeräumt sein. „Bei einem Besuch in Aachen habe ich mich von den großräumigen Lagerkapazitäten und der professionellen Infrastruktur überzeugt“, kommentierte Solvesta-CEO Dr. Patrik Fahlenbach heute gegenüber print.de den Verkauf aller Maschinen an Allaoui Graphic Machinery. Mit den Aachenern war Stürtz bereits im Gespräch, als die Druckerei diesen Sommer versuchte, eine Druckmaschine zu erwerben. Aus diesem Geschäft wurde nichts. Dafür übernimmt Allaoui nun ca. 70 Maschinen von Stürtz.

„Herzstück des Maschinenparks ist eine 2011er KBA Rapida 162-8 SW4 FAPC mit Inline-Farbmessung und einer Dünndruckeinrichtung. Sie ist eine von drei Druckmaschinen“, berichtet Ammar Allaoui, Geschäftsführer der Allaoui Graphic Machinery. „Dazu gehören die passende Vorstufe – 3 CTP-Anlagen, eine davon eine Screen/Fujifilm aus 2012 – und 162er-Falzmaschinen in den unterschiedlichsten Konfigurationen von Herzog & Heymann. Wir übernehmen auch eine Buchlinie Müller Martini Diamant MC aus dem Jahr 2015 – eine besonders begehrte Maschine“, so Allaoui weiter. Im Paket enthalten ist auch eine Collibri-Buchblocklinie, die an eine Meccanotecnica Multiplex (30 Stationen) mit 3 Aster 220SA angekoppelt ist, und ein Buchdeckenautomat Kolbus DA280. Allaoui Graphic Machinery erwirbt auch einen Sammelhefter Heidelberg ST450 mit 10 Anlegern. Alle Maschinen werden auf www.allaoui.de aufgeführt.

Solvesta sucht jetzt noch einen Käufer für die Stürtz-Immobilien. Insgesamt handelt es sich um 25.000 qm Gebäudeflächen, davon 2.500 qm Büroräume. „Wir haben bereits Anfragen, aber noch keinen Käufer,“ so Dr. Fahlenbach. Das Gebäude sei multifunktional einsetzbar, aber für einen Druckdienstleister besonders geeignet. „Die ganzen Anschlüsse für Absauganlagen, die Regalsysteme bis hin zum Papierlager inklusive eines Aufzugs in den Drucksaal sind vorhanden“, meint der Solvesta-Chef.

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