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Alle drei Jahre wieder für Word & Co. bezahlen?

Microsoft beabsichtigt Lizenzmodell zu ändern

Dem IT-Fachblatt Computerwoche zufolge will Microsoft sein »Enterprise«-Lizenzmodell ändern. Unter Berufung auf den UBS-Warburg-Analysten Don Young schreibt das Blatt, dass mit einigen Großkunden bereits Lizenzen abgeschlossen worden seien, die keine Klausel für »lebenslängliche Nutzung« mehr enthalten. Diese Klausel berechtigt die Kunden, die Version ihrer Software dauerhaft weiterzubenutzen, die am Ende der Vertragslaufzeit gerade aktuell ist. Statt dessen müssen die Kunden laut Young für die Programme alle drei Jahre neu Zahlen, wenn sie sie weiterbenutzen wollen. »Microsoft schwenkt damit auf ein wiederkehrendes Lizenzmodell um, und koppelt sich so von den PC-Verkäufen ab« erklärt er. Nach Microsoft-Schätzungen nutzen noch immer 60 % der Kunden die alten Office-Versionen 95 und 97, die sie mit ihren PCs erworben haben. Vorerst wird das neue Lizenzmodell allerdings nur große Kunden betreffen. Die von kleineren Unternehmen bevorzugten »Open«- und »Select«-Lizenzen bleiben der Computerwoche zufolge unverändert.Microsoft hat bis jetzt zu der Meldung noch keine Stellungnahme abgegeben.

Microsoft http://www.microsoft.de

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