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Anzeigenblätter bei Werbeeinnahmen auf Platz 3

Hohe Reichweite und hohe Leser-Blatt-Bindung
 

Viele Leser fühlen sich mit den periodisch erscheinenden Anzeigenblättern „sehr stark“ oder „stark“ verbunden. Diese Leser-Blatt-Bindung hat sich seit 2015 deutlich verstärkt. 2015 gaben 61,4% der Leser (LpA) an, dass sie ihr Anzeigenblatt „sehr stark“ oder „stark“ vermissen würden, wenn sie es nicht mehr erhalten könnten. 2017 liegt dieser Wert bei dieser Wert bei 68,4% (Quelle BVDA).

Das Geschäft mit der Werbung in Anzeigenblättern läuft ganz offensichtlich gut. Im Ranking der größten medialen Werbeträger belegen sie Platz 3: Mit 1,92 Milliarden Euro Netto-Werbeeinahmen liegen sie hinter dem Fernsehen (4,56 Milliarden Euro) und den Tageszeitungen (2,53 Milliarden Euro). Diese Zahlen veröffentlichte kürzlich der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW.

Auch die Zahlen, die der Bundesverband deutscher Anzeigenblätter veröffentlicht, sprechen für sich: Im Vergleich zum Vorjahr ist demnach der Umsatz der Anzeigenblätter um 5,9 Prozent gestiegen. Wie aus der aktualisierten Studie „Anzeigenblatt Qualität“ hervorgeht, erreichen die Wochenblätter mit einer durchschnittlichen Ausgabe rund 50 Millionen Menschen in Deutschland. Das entspreche einer Reichweite von 68,9 Prozent.

Auch bei der Leser-Blatt-Bindung legten die kostenlosen Lokalmedien der Studie zufolge deutlich zu: 2015 gaben 61,4 Prozent der Leser an, dass sie ihr Anzeigenblatt „sehr stark“ oder „stark“ vermissen würden, wenn sie es nicht mehr erhalten könnten; 2017 liegt dieser Wert bei beachtlichen 68,4 Prozent. Der Anteil der Leser, die ihr Anzeigenblatt zweimal, dreimal und öfter in die Hand nehmen, habe 2016 mit 60,4 Prozent sogar deutlich zugenommen (52,1 Prozent Vorjahr). Die durchschnittliche Lesedauer pro Ausgabe sei auf 28,4 Minuten gestiegen. [1347]

Noch mehr Zahlen und Fakten über die Anzeigenblätter als Mediengattung sowie eine Erklärung für deren beachtliche Entwicklung finden Sie in der nächsten Ausgabe von Deutscher Drucker (DD 15-16/2017), die Sie ab 20. Juli über den print.de-Shop beziehen können.

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