Weiterempfehlen Drucken

Arquana kauft Kölner Druckerei J.P. Bachem

Rollenoffsetunternehmen bringt rund 30 Mio. Euro Jahresumsatz in die Holding ein

Arquana International Print & Media AG (Starnberg), eine Tochter der Arques Industries AG, hat die Kölner Druckerei J.P. Bachem GmbH & Co. KG rückwirkend zum 1. Januar 2006 erworben. Verkäufer ist die Familie Bachem. Mit der Übernahme steigt der annualisierte Jahresumsatz der Printaktivitäten von Arquana und Arques auf 180 Mio. Euro.
Die Druckerei J.P. Bachem mit ihrer fast 200jährigen Tradition ist einer der größten Anbieter im Bereich Bogen- und Rollenoffsetdruck in Nordrhein-Westfalen und wirtschaftet nach Angaben von Arquana "profitabel". In 2005 habe Bachem mit rund 170 Mitarbeitern einen Umsatz von über 30 Mio. Euro erzielt. Das Kölner Unternehmen sei technisch auf dem neuesten Stand und verfüge über ein Betriebsgrundstück mit Expansionsfläche in zentraler Lage, heißt es in einer Pressemitteilung. Zu den Stärken der Druckerei J.P. Bachem gehörten ihre langjährigen Kundenbeziehungen zu Einzelhandelsketten, Versandhäusern, verschiedenen Möbelverbänden sowie der Köln-Messe. Die Druckerei sei für Arquana "bei der Erschließung des geografischen Westens der Bundesrepublik als Vertriebs- und Produktionsstandort von zentraler regio-strategischer Bedeutung". Die Arquana-Druckgruppe zieht deshalb "die Erweiterung der technischen Kapazitäten von Bachem in Erwägung".
Hinsichtlich des Kaufpreises, der sich aus einer Bar- und einer Aktienkomponente zusammensetzt, sowie der vertraglichen Details wurde Stillschweigen vereinbart. Der Vertrag enthalte aufschiebende Bedingungen, beide Parteien gingen jedoch davon aus, die endgültige Übereinkunft innerhalb von vier Wochen melden zu können. Arquana und der J.P. Bachem Verlag vereinbarten zudem eine weit reichende strategische Zusammenarbeit.
„Die Druckerei J.P. Bachem wissen wir bei Arquana in guten Händen“, kommentiert Claus Bachem, Geschäftsführer des J.P. Bachem Verlags, den Firmenverkauf. Außerdem bleibe mit Rolf Brinkmann, der Geschäftsführer der Druckerei Bachem, eine erfahrene und kompetente Person in einer Führungsposition erhalten, erklärte er. „Aufgrund der vereinbarten strategischen Zusammenarbeit und des erworbenen Aktienpaketes sind wir sicher, an der positiven Entwicklung der Druckgruppe Arquana zu partizipieren“, sagte Bachem.

Arquana International Print & Media AG http://www.arquana.com

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Dr. Wirth vertreibt auch Miyakoshi-Druckmaschinen

Japanische Schmalbahn-Rotationen im Portfolio des Frankfurter Dienstleisters – Komplettübernahme der Graphic-Team GmbH geplant

Die Frankfurter Dr. Wirth Grafische Technik GmbH & Co. KG hat den Vertrieb von Schmalbahn-Offsetdruckmaschinen des japanischen Herstellers Miyakoshi in Deutschland übernommen. Das Unternehmen bietet damit die semirotativen Offsetdruckmaschinen MLP-H und MWL (wasserlos) an.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Betriebsferien im Sommer?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...