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Arquana meldet Konzernverlust in Höhe von 17,4 Mio. Euro im 3. Quartal

Wegen »außerplanmäßiger Abwertungen auf Beteiligungen«

Die Arquana International Print & Media AG (Neumünster) hat im dritten Quartal 2007 einen Konzernverlust in Höhe von 17,4 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit beläuft sich der Verlust des Konzerns in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007 auf 16,8 Mio Euro. Dies teilte das Unternehmen als Ad-hoc-Meldung auf Grund § 15 WpHG mit.
Hintergrund für die Verlustentwicklung im dritten Quartal waren unter anderem Abwertungen, die im Zuge
– des Antrags der Evry Rotatives S.A.S. (Bondoufle/Frankreich), auf Einleitung des Gläubigerschutzverfahrens nach französischem Recht am 19. September 2007 in Höhe von 3,4 Mio. Euro,
– des am 17. Oktober 2007 vollzogenen Verkaufs der WS 3021 Vermögensverwaltungs AG (Starnberg) in Höhe von 7,8 Mio. Euro
– sowie des Insolvenzantrages der Sochor Group GmbH (Zell am See/Österreich) am 8. November 2007 in Höhe von 4,7 Mio. Euro
vorgenommen wurden.
Darüber hinaus seien weitere Verluste in Höhe von 1,5 Mio. Euro aufgelaufen. Die Verluste des dritten Quartals hat man durch Rückzahlungsverzichte auf langfristige Darlehen in Höhe von 13,7 Mio. Euro der Gesellschafterin Arques Industries AG im Oktober 2007 teilweise ausgleichen können. Wie Arques mitteilte, wurden alle noch offenen Forderungen gegenüber Arquana im 3. Quartal 2007 abgeschrieben.
Unterdessen hat der Aufsichtsratvorsitzende der Arquana International Print & Media AG, Georg Konstantinou, am 16. November 2007 sein Amt »aus Gründen der zeitlichen Verfügbarkeit zum 30. November 2007 niedergelegt«. Der Vorstand der Arquana will »kurzfristig in Absprache mit den Hauptaktionären die Bestellung eines neuen Mitgliedes des Aufsichtsrates für die Zeit bis zur nächsten Hauptversammlung beim zuständigen Registergericht beantragen«.

Arquana International Print & Media AG http://www.arquana.com

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