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Arquana will sich von französischer Tochter trennen

Konzentration auf den deutschsprachigen Raum

Die Druckholding Arquana International Print & Media AG (Neumünster) will sich von ihrer französischen Tochterfirma Evry Rotatives (Paris) trennen. Der entsprechende Prozess sei eingeleitet, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Im Rahmen der Umsetzung eines neuen Standortkonzepts, das eine Konzentration der Präsenzen auf den deutschsprachigen Raum vorsehe, solle Evry Rotatives verkauft oder in eine neue Partnerschaft eingebracht werden. Entsprechende Gespräche liefen bereits.
Evry Rotatives S.A.S., »die sich in einer wirtschaftlich schwierigen Situation befindet«, habe parallel Gläubigerschutz nach französischem Recht eingeleitet (Procedure de Sauvegarde) – um den Verkaufs-Prozess zu unterstützen, wie es heißt. Dieses Verfahren schütze »die nicht zahlungsunfähige Gesellschaft in dieser sensiblen Transitionsphase vor Maßnahmen von Gläubigern«.
Unter der Führung des neuen Hauptaktionärs Printec Investments Ltd. (Birmingham) verfolgt Arquana nach eigenen Angaben ein neues Standortkonzept, dass die Konzentration der Druckbeteiligungen auf den deutschsprachigen Raum vorsieht. Man wolle auf Grundlage dieses regio-strategischen Konzepts die Konsolidierung des Rollenoffset-Markts »unvermindert fortsetzen«.

Arquana International Print & Media AG http://www.arquana.com

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