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Auch Manroland Sheetfed kooperiert mit der Landa Corp.

Die Nanografie-Technologie soll ebenso bei Manroland-Maschinen zum Einsatz kommen
 

Raphael Penuela, Executive Vice President und Vorstandmitglied Manroland Sheetfed (l.) sowie Benny Landa, Gründer der Landa Corporation. 

Eine Kooperationsmeldung jagt die nächste. An Neuheiten und so manchen Überraschungseffekten dürfte es der Drupa 2012 nicht mangeln, wie sich im Vorfeld der Messe schon abzeichnet. Kaum wurde die Kooperation von Komori mit der Landa Corp. gemeldet, sorgt eine weitere Zusammenarbeit auf Seiten eines klassischen Offsetdruckmaschinen-Herstellers für Aufsehen: Die Manroland Sheetfed GmbH (Offenbach) vereinbarte ganz frisch eine strategische Partnerschaft mit der Landa Corporation (Rehovot). 

Wie Raphael Penuela vom Manroland-Sheetfed-Vorstand berichtete, müssten die Aktivitäten von Manroland Sheetfed auch digitale Lösungen für den sogenannten Mainstream-Druckbereich umfassen. Soll heißen, dass hier auch Synergien im Hinblick auf die Kombination von flexibler und vielseitiger Digitaldrucktechnik mit den klassischen Vorteilen konventioneller Offsetdrucktechnik (wie Druckqualität und Druckgeschwindigkeit) angestrebt werden. Laut Penuela will man Manroland-Kunden neue digitale Drucklösungen anbieten, indem ihre bestehenden Druckmaschinen auf Nanografie-Druckproduktion umgerüstet werden können.

Benny Landa betont, dass es auf absehbare Zeit keine Digitaldruck-Technologie geben werde, die den Offsetprozess bei Auflagenhöhen von zehntausenden oder hunderttausenden Exemplaren wird ersetzen bzw. verdrängen können. Sehr wohl aber verlange der Markt nach immer niedrigeren Auflagen und größerer Vielseitigkeit. Und genau an dieser Schnittstelle dockt Landa mit seiner Nanografie-Technologie an, bei einem laut Landa einmalig niedrigen Seitenpreis.

Den Mittelpunkt der neuen Technologie bilden die Landa Nano-Inks, deren Pigmentpartikel nur Zehntel Nanometer groß sind. Nanopigmente zeichnen sich nach Aussage des israelischen Herstellers durch ihre starke Lichtabsorption aus und ermöglichen eine hohe Druckbildqualität. Der Nanografische Druck soll besonders scharfe und einheitliche Punkte sowie hohe Glanzwerte erzeugen, bei einem sehr breiten darstellbaren CMYK-Farbraum.

Die Nano-Inks werden über "Ink Ejectors" (Tinten-Ausstoßvorrichtungen) auf den Bedruckstoff aufgebracht – und das laut so Landa auch bei sehr hohen Druckgeschwindigkeiten. Die Druckerzeugnise verfügen zudem über eine hohe Abrieb- und Kratzfestigkeit. 

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