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„Aus“ für WKD Offsetdruck GmbH

Nach der Insolvenz der Ismaninger Druckerei ist der Produktionsbetrieb eingestellt – nur noch Auftragsvermittlung an andere Druckereien
 

Die komplette Druckproduktion wurde bei WKD Offsetdruck in Ismaning eingestellt.

Die WKD Offsetdruck GmbH (Ismaning) im Norden Münchens ist seit mehr als 30 Jahren besonders bekannt für XXL-Formate und Druckprodukte mit speziellen Größen-, Material- oder Funktionsanforderungen. Nun musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Inzwischen ist der Betrieb verkauft und der Produktionsbetrieb eingestellt.

Die Münchner Druckereilandschaft ist wie manch andere kräftig in Bewegung. Fusionen, Kooperationen und Insolvenzen haben in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Jüngstes Beispiel vor WKD war die Mediahaus Biering GmbH, die im Herbst 2014 geschlossen worden ist (print.de berichtete).

WKD Offset hat mit rund 20 Mitarbeitern bis vor kurzem noch Bücher und Broschüren, Folder, Mappen und Ordner, Faltschachteln und Verpackungen, POS, Notizbücher, Haftnotizen, Schreibtischunterlagen, Kunstdrucke und Poster sowie Specials produziert. Als langjähriges Mitglied im MVD (Medienverbund Deutschland), einem Print-Partnernetzwerk, ist WKD Offsetdruck (Geschäftsführer ist Manfred Wutz) seit Anfang 2005 auch nach dem Prozess-Standard Offsetdruck (DIN ISO 12647-2) zertifiziert.

Kürzlich kam das „Aus“ für das Unternehmen, die eigene Produktion wurde eingestellt und fast allen Mitarbeitern gekündigt, wie Manfred Wutz gegenüber print.de zum Ausdruck brachte. Unter dem Namen WKD Druck und Vertrieb vermittelt Wutz zusammen mit einem Sachbearbeiter aus der alten Belegschaft nun nur noch Aufträge an andere Druckereien.

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