Weiterempfehlen Drucken

Aus für die Co-Reach: Dialogmarketing-Messe findet ab 2018 nicht mehr statt

Nürnberg Messe: "eine für alle Seiten nutzbringende Veranstaltung in diesem Format nicht mehr realisierbar"
 

Die Co-Reach, Fachmesse für das crossmediale Dialogmarketing, wird ab 2018 nicht mehr stattfinden. Das hat der Veranstalter, die Nürnberg Messe, heute bekanntgegeben. (Bild: Messe Nürnberg)

Die Fachmesse für das crossmediale Dialogmarketing "Co-Reach", die 2014 aus der Vergängerveranstaltung Mailingtage hervorgegangen ist, wird ab 2018 nicht mehr stattfinden. Das hat die Nürnberg Messe, heute bekanntgegeben. Grund sei, so der Veranstalter, dass "eine für alle Seiten nutzbringende Veranstaltung in diesem Format nicht mehr realisierbar ist". Das habe sich durch Auswertungen und Gespräche mit Ausstellern und Besuchern gezeigt. Ein hochspezialisiertes, interdisziplinäres Konzept müsse aktuelle Branchenthemen und Angebote in der nötigen Tiefe und Breite abbilden könnne.

"Da wir somit weder den Anforderungen unserer Kunden noch unserem eigenen Anspruch gerecht werden können, hat sich die Nürnberg Messe entschieden, die Co-Reach ab 2018 nicht weiter durchzuführen“, so Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Nürnberg Messe in der offiziellen Erklärung über das Aus der Fachmesse. Der Veranstalter bedaure, den bisherigen Ausstellern und Besuchern künftig keine Plattform mehr anbieten zu können und danke allen langjährigen Partnern und Wegbegleitern für ihre Unterstützung und Treue.

Digitalisierung und neue Technologien haben, wie der Veranstalter erklärt, für einen tiefgreifenden Wandel im Dialogmarketing gesorgt, mitsamt neuer Kommunikationskanäle und daraus entstehender Trends in der Kundenabsprache. Diesen Entwicklungen habe man mit der Weiterentwicklung der ehemaligen Mailingtage und dem Start der Co-Reach als crossmediale Dialogmarketing-Messe im Jahr 2014 Rechnung getragen. Hier sollten Experten aller Marketingdisziplinen eine Plattform für den regelmäßigen Austausch erhalten. Ab 2018 wird die Fachmesse nun nicht mehr stattfinden.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare (1)

Axel Frevert | Freitag, 06. Oktober 2017 09:56:02

Aus für Co-Reach

Schade, aber vorhersehbar. Die Besucher wurden von mal zu mal weniger und das Messekonzept war viel zu vage konzipiert. M.E. fing das Desaster mit der unglücklichen Namensgebung an. Immerhin durften die Besucher ein paar Jahre rätseln, was es mit diesem sperrigen Begriff auf sich hat. Jetzt wissen sie es: es reicht nicht - co-reach

Markt & Management

Cewe Stiftung & Co. KGaA: Leichtes Umsatzplus im dritten Quartal

Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr wird vom Vorstand bestätigt

Die Cewe Stiftung & Co. KGaA hat ihre Zahlen für das dritte Quartal 2017 vorgelegt. Demnach konnte der Konzern in allen drei Geschäftsfeldern ein leichtes Umsatzplus erzielen – der gesamte Konzernumsatz habe im dritten Quartal um 1,7 Mio. Euro auf 130,3 Mio Euro zugelegt. Das um Sondereffekte bereichnigte EBIT habe sich gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. Euro auf 4,0 Mio. Euro verbessert. Vor diesem Hintergrund einer soliden Umsatz- und Ergebnisentwicklung hat die Cewe Stiftung & Co. KGaA ihre Ertragsprognose für 2017 bestätigt.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Druck&Medien Awards 2017 - die Gewinner

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2017 – Get-together und Dinner

Druck&Medien Awards 2017 – Die Verleihung

Umfrage

Aus Zweifel an den tarif- und arbeitsrechtlichen Bedingungen bei der Herstellung wurden in Dänemark 1.200 Wahlplakate eingestampft. Zurecht?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...