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Axel-Springer-Verlag: Rote Zahlen drohen

Bestenfalls »schwarze Null«

Nach einer Meldung der Wirtschaftswoche drohen dem Axel-Springer-Verlag erstmals in seiner Geschichte rote Zahlen. Im besten Fall rechnet die Geschäftsführung mit einer »schwarzen Null«, schlimmstenfalls wäre sogar ein Verlust von bis zu 20 Mio. DM möglich. Sicher scheint zumindest, dass die Aktionäre in diesem Jahr keine Dividende erhalten werden. Der designierte Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner, der sich mit dem »Aufbruch des Verlags ins Multimediazeitalter« profilieren wollte, muss nach seinem Amtsantritt erst einmal Sanierungsarbeiten leisten. In der Springer-Führungsetage gilt als sicher, dass dies nur mit einem rigorosen Sparprogramm und – erstmals in der Verlagsgeschichte – Stellenabbau gelingen kann. Nach Darstellung von Insidern soll der von Springer gehaltene Anteil an der Kirch-Tochter Pro Sieben Sat 1 an Kirch verkauft werden. Die geschätzte Einnahme beträgt 1,5 Mrd. DM. Allein im Buchbereich, den der ehemalige Finanzvorstand Ralf Kogeler verantwortete, seien unrentable Investitionen von über 150 Mio. DM getätigt worden

Axel-Springer-Verlag http://www.axel-springer.de

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