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Axel Springer verlagert Verwaltungsfunktionen nach Berlin

Verlage

Der Verlag Axel Springer AG will einige Verwaltungs- und Servicefunktionen von Hamburg nach Berlin verlegen und damit weitere Kosten sparen.
Welche zentralen Bereiche nach Berlin verlagert würden, werde zusammen mit dem Betriebsrat geprüft und bis Ende des Jahres entschieden, teilte Europas größter Zeitungsverlag ("Bild", "Welt") am Dienstag mit. Die Höhe der Einsparungen und wie viele Mitarbeiter in die Hauptstadt umziehen würden, stehe noch nicht fest. Von den insgesamt 11.750 Beschäftigten des Konzerns sei aber nur ein einstelliger Prozentsatz betroffen. Ein Abbau von Arbeitsplätzen werde ebenfalls geprüft.
"Vorstand und Aufsichtsrat bekennen sich mit dieser Maßnahme zum Standort Berlin als Sitz des Unternehmens und seiner Geschäftsleitung", erklärte Verlagschef Mathias Döpfner. Der Standort Hamburg bleibe mit der Zeitungsgruppe "Bild", dem "Hamburger Abendblatt" und verschiedenen Zeitschriftenverlagen aber weiter erhalten. Springer führe mit der Verlagerung von zentralen Funktionen seinen Sparkurs weiter, der sich bisher vor allem auf die Redaktionen, den Verlagsbereich und die Technik konzentrierte und mit dem konzernweit bereits rund zehn Prozent der Stellen abgebaut wurden.
"Den eingeschlagenen Weg werden wir fortsetzen, denn dauerhafte strukturelle Verschiebungen in unseren Kernmärkten und mittelfristige Erlösperspektiven erfordern noch effizientere Konzernstrukturen", erklärte Döpfner. Der Verlag hat trotz weiter rückläufiger Anzeigeneinnahmen für das laufende Jahr einen Gewinn auf Vorjahreshöhe in Aussicht gestellt.

Axel Springer Verlag http://www.asv.de

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