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Aktuelle Studie: B2B-Entscheider setzen auf Fachmedien

Fachzeitschriften sind wichtigste berufliche Informationsquelle
 

Laut einer Studie der Deutschen Fachpresse sind Fachzeitschriften mit 83 Prozent die am stärksten genutzte Mediengattung bei 7,6 Millionen professionellen Entscheidern in Deutschland.

Fachmedien sind die wichtigste berufliche Informationsquelle der professionellen Entscheider in Deutschland. Das zeigt die B2B-Entscheideranalyse 2013/14 der Deutschen Fachpresse, die nun in ersten Auszügen veröffentlicht wurde. Die Studie wurde mittels einer telefonischen Befragung von Czaia Marktforschung (Bremen) im Auftrag der Deutschen Fachpresse durchgeführt und von der Kommission AMF Mediamarketing betreut. Die ausführlichen Ergebnisse werden am 22. Januar 2014 veröffentlicht.

Demnach haben 83 Prozent der professionellen Entscheider in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten eine oder mehrere Fachzeitschriften im beruflichen Kontext genutzt. Bei den Top-Entscheidern waren es sogar 88 Prozent. Von 64 Prozent der professionellen Entscheider werden Fachzeitschriften regelmäßig genutzt. Betrachtet man gedruckte und digitale Fachmedien gemeinsam, zeigt sich, dass im vergangenen Jahr 94 Prozent der professionellen Entscheider Fachmedienkanäle zur beruflichen Information genutzt haben.
„Ganz augenfällig ist die stärkere Nutzung des digitalen Informationsangebots der Fachverlage“, erläutert Ulrich Toholt, Leiter Mediaservice und Marktforschung im Landwirtschaftsverlag Münster und Vorsitzender der Kommission AMF Mediamarketing der Deutschen Fachpresse, die Studienergebnisse. „Hier zeigt sich, dass durch die am Nutzer orientierte Weiterentwicklung des Informationsangebots sowie die mediengerechte Ausspielung auf den verschiedenen Kanälen von Print über Web bis hin zu Mobile die professionellen Entscheider in den Unternehmen heute besser bedient werden als je zuvor.“ So nutzen 58 Prozent der professionellen Entscheider digitale Fachmedien regelmäßig, 77 Prozent haben in den vergangenen 12 Monaten aus beruflichen Gründen auf diese zugegriffen. 38 Prozent der professionellen Entscheider greifen zudem häufiger zu gedruckten und digitalen Fachmedienangeboten als noch vor zwei Jahren.

Darüber hinaus schätzen die Nutzer Glaubwürdigkeit, Objektivität und Seriosität von Fachmedien, die ihnen als Informationslieferanten dienen. Zum anderen veranlassen Fachmedien in starkem
Maße professionelle Entscheider dazu, andere B2B-Medien zu nutzen. 83 Prozent der Nutzer von Fachmedien haben in den vergangenen zwölf Monaten aufgrund dieser Lektüre auf der Website des Anbieters weitere Informationen eingeholt, 68 Prozent haben persönlichen Kontakt mit dem Anbieter aufgenommen. Rund drei Viertel haben die dort gefundenen Informationen im Kollegenkreis ausgetauscht und damit die wichtige Multiplikatorfunktion von Fachmedien bestätigt.
Die B2B-Entscheideranalyse 2013/14 untersucht das Informationsverhalten und die Mediennutzung Professioneller Entscheider in Deutschland. Insgesamt wurden 606 professionelle Entscheider telefonisch befragt. Die Interviews der Stichprobe repräsentieren 7,6 Millionen professionelle Entscheider. Grundlage der Hochrechnung bildet der Mikrozensus der Jahre 2011/12. Als professionelle Entscheider werden
Selbständige und Freiberufler definiert sowie Meister/Poliere als Angestellte und Angestellte mit selbständigen, (begrenzt) verantwortlichen Tätigkeiten bzw. mit Führungsaufgaben und Entscheidungsbefugnissen, die ein persönliches Netto-Einkommen von mindestens 2.300 Euro pro Monat haben.

Die ausführliche zwölfseitige Ergebnisbroschüre „B2B-Entscheideranalyse 2013/14“ mit weiteren Charts und Berichten wird am 22. Januar 2014 veröffentlicht und steht ab diesem Zeitpunkt auf der Website der Deutschen Fachpresse zum kostenlosen Download bereit. Die kompletten Ergebnisse der B2B-Entscheideranalyse mit Dokumentation, Tabellen und Chartsatz werden zeitgleich als kostenpflichtiges „Digitales Paket“ veröffentlicht.

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