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BAW-Institut: Medienbranche verlor bundesweit 85.000 Beschäftigte

Studie über die Jahre 2002 und 2003

In der deutschen Medienwirtschaft sind in den Jahren 2002 und 2003 insgesamt 85.200 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren gegangen. Das hat das BAW-Institut für Wirtschaftsforschung in Bremen in seiner neuesten Untersuchung ermittelt. Es ist die dritte derartige Studie nach 1998 und 2000. Dabei mussten die vier größten Medienstädte Hamburg (- 3,3 Prozent), Berlin (- 4,3 Prozent), München (- 4,4 Prozent) und Köln (- 2,7 Prozent) allesamt Verluste hinnehmen. Zuwächse dagegen verzeichnete die frühere Bundeshauptstadt Bonn, wo die Zahl der Medienbeschäftigten um 42,8 Prozent zunahm. Auch in den ostdeutschen Medienstandorten Leipzig (+ 2,5 Prozent) und Dresden (+ 0,2 Prozent) registrierten die Forscher leichte Zuwächse. Besonders Leipzig erwies sich als dynamische Medienstadt.

BAW-Institut für Wirtschaftsforschung http://www.baw-bremen.de

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