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BDVZ erwartet Erholung im kommenden Jahr

Zeitungskongress in Hamburg

Auch nach 20 Monaten Werbeflaute ist nach Ansicht des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) keine Trendwende in Sicht. Grund der Rückgänge am Werbemarkt sei eindeutig die schwache Konjunktur, sagte Verbandspräsident Helmut Heinen beim Zeitungskongress in Hamburg. Es handele sich aber keineswegs um eine Strukturkrise. »Die Zeitung ist nach wie vor der größte Informations- und Werbeträger.« Felix Neiger von der Schweizer Prognos AG betonte ebenfalls, dass die Zeitung auf lange Sicht die Position als Werbeträger Nummer eins beibehalten werde. In einem Bericht des Basler Marktforschungsunternehmens heißt es, der Anzeigenmarkt werde sich im kommenden Jahr erhohlen. Nach einer Stabilisierung der Lage in der zweiten Jahreshälfte, erwartet Prognos für 2003 steigende Anzeigenumsätze – unter der Voraussetzung des prognostizierten Wirtschaftsaufschwungs. Konkurrenz sieht Neigel allerdings im Internet. Vor allem im Bereich der Rubrikanzeigen bekämen die Zeitungen dies zu spüren. Die Voraussetzung für den anhaltenden Erfolg der Verlage sei ein Engagement in allen Kommunikationskanälen: Print, TV, Radio, Internet und Telefon. Zeitungsverleger Dr. Dirk Ippen unterstrich, dass die Zeitungen eine »großartige Zukunft« vor sich hätten, wenn sie aus der aktuellen Entwicklung lernten. Viele erfolgreiche Jahre ohne ernsthafte Herausforderungen hätten innerhalb der Zeitungsbranche notwendige Anpassungen an einen Wandel verzögert.

Bundesverband Deutscher Zeitschriftenverleger http://www.bdzv.de

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