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BFAI: Verpackungstechnik in den VAE weiter im Aufwind

Bedarf wird aus dem Ausland gedeckt

Der Markt für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), der sich seit einigen Jahren in einer kräftigen Expansionsphase befindet, soll nach Angaben der Bundesagentur für Außenwirtschaft (BFAI) weiter wachsen. Davon können auch ausländische Lieferanten profitieren, denn der gesamte Bedarf an Nahrungsmittel- und Verpackungstechnik muss aufgrund fehlender Eigenproduktion aus dem Ausland bezogen werden. Zu den Schwerpunktbereichen der Nachfrage zählen unter anderem Maschinen zur Herstellung von Süßwaren, Milchentrahmanlagen, Bäckerei- und Großkücheneinrichtungen sowie Abfüll- und Verpackungstechnik für die petrochemische Industrie. Rund 90 % aller Einfuhren der VAE fallen auf die Emirate Dubai und Abu Dhabi, wobei das Hauptgewicht bei Dubai mit einem Anteil von ca. 70 % liegt. Das wertmäßige jährliche Importvolumen beläuft sich bei Nahrungsmittelmaschinen auf 63 bis 78 Mio. Euro, bei Verpackungsmaschinen sind dies ungefähr 30 bis 36 Mio. Euro. Die meisten Anlagen und Ausrüstungen kommen derzeit offensichtlich aus Italien und den USA. Deutsche Erzeugnisse sind nur in wenigen Segmenten dominierend. Der Nahrungsmittelsektor weist in den VAE einige Besonderheiten auf. Generell wird nach Lebensmitteln gefragt, die höchsten westlichen Ansprüchen genügen und gleichzeitig auch islamischen Reinheitsgeboten bei der Erzeugung und Verarbeitung entsprechen. Ferner verlangen die lokalen Gesetze, dass die Informationen auf den Verpackungen alle in Arabisch abgefasst, ausführlich und gut lesbar sind. Detaillierte Informationen über die Marktsituation enthält die neue Broschüre »Markt in Kürze - Vereinigte Arabische Emirate: Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen«. Sie ist unter der Bestell-Nr. 8862 bei der BFAI in Köln erhältlich.

Bundesagentur für Außenwirtschaft http://www.bfai.de

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