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BVDA-Präsident Lenders fordert von Politik bessere Rahmenbedingungen

Rekordbeteiligung bei Treffen der Anzeigenblattbranche in Erfurt
 
Anzeigenzeitungen

Die im BVDA organisierten 220 Anzeigenblattverlage verlegen 926 Titel miti einer ADA-geprüften Wochenauflage von 65,2 Mio. Exemplaren. 70 Prozent der Gesamtauflage der Anzeigenblätter in Deutschland sind im BVDA organisiert.

Die künftige Bundesregierung müsse alles tun, um die gute Konjunktur zu stützen und nicht zu gefährden. Dazu gehöre vor allem auf Steuererhöhungen zu verzichten und die Kaufkraft der Menschen zu stärken. Dies forderte der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA), Alexander Lenders, bei der Eröffnung der BVDA-Herbsttagung vor rund 300 Teilnehmern im Erfurter Kaisersaal.

In der ersten Key Note des Kongresses bewertete Burkhard Mensing, Werbeleitung Dirk Rossmann GmbH, die Bedeutung der kostenlosen Wochenblätter aus Sicht des Werbekunden: „Die Frage, ob Anzeigenblätter als Werbeträger für Prospekte empfehlenswert sind, kann aus den Erfahrungen der letzten Jahre nur mit einem eindeutigen 'Ja' beantwortet werden." Gerade diese Verlage würden auch beweisen, dass Printmedien im Media-Mix mit den neuen digitalen Medien sich hervorragend ergänzen.

Die Ausführungen Mensings unterstützten auch die Stellungnahme des BVDA-Präsidenten zur Situation der Anzeigenblätter, der feststellte: „Auch im Wandel sind die Anzeigenblätter drittgrößter Werbeträger und können weiterhin ihre hohen Reichweiten und flächendeckende Zustellung als wichtige Argumente ins Feld führen.“ Zudem sei unbestritten, dass Printwerbung eine viel größere Aufmerksamkeit erzeuge als es digitalen Darstellungen möglich ist.

Die Eröffnung durch den BVDA-Präsidenten und der Vortrag von Burkhard Mensing setzten den ersten inhaltlichen Schwerpunkt der neu konzipierten Veranstaltung. In Vorträgen, Workshops und Praxisbeispielen wurden am Nachmittag aktuelle Themen und Trends der lokalen Mediengattung beleuchtet und Lösungsansätze diskutiert. Bei der festlichen Abendveranstaltung sprach die Ministerpräsidentin des Landes Thüringen, Christine Lieberknecht, über die Bedeutung der lokalen Wochenblätter für Bürger und Verbraucher.

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