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BVDM: Insolvenzversicherung bei Altersteilzeit

Kritik an den Plänen der Bundesregierung

Die Bundesregierung will die Arbeitgeber dazu verpflichten, eine Insolvenzversicherung für diejenigen Arbeitnehmer abzuschließen, die Altersteilzeitmodelle gewählt haben. Das geht aus dem Gesetzentwurf des Wirtschaftsministeriums für Arbeitsmarktreformen von 2004 an (Hartz III) hervor. Ziel sei es, den Schutz der bereits angesparten Wertguthaben zu garantieren. Ein solches Wertguthaben ergibt sich daraus, dass der Arbeitnehmer über einen bestimmten Zeitraum nur noch einen Teil seines vorherigen Entgelts bekommt. Der verbleibende Teil wird als Wertguthaben angespart und nach dem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Unternehmen ausgezahlt.
Dem Entwurf zufolge müsste der Arbeitgeber eine Insolvenzversicherung dann abschließen, wenn das Wertguthaben des Arbeitnehmers dessen dreifachen Monatsverdienst übersteigt. Auch Beträge, um die der Arbeitgeber den reinen Verdienst aus der Altersteilzeit freiwillig aufgestockt hat, sollen von der Versicherung abgedeckt werden. Welches Sicherungsmodell der Arbeitgeber wählt, bleibt ihm überlassen. Beispielhaft werden Bankbürgschaften, Verpfändung von Fonds oder private Versicherungsverträge genannt. Der Bundesverband Druck und Medien kritisiert die Regierungs-Pläne.

Bundesverband Druck und Medien http://www.bvdm-online.de

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