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BVDM: Konjunkturtelegramm für den Monat März

Vorsichtig optimistischer

Das Münchener Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt monatlich durch eine repräsentative Umfrage bei etwa 300 Betrieben die konjunkturelle Situation der Druckindustrie. Die Daten gibt der Bundesverband Druck und Medien (BVDM in Wiesbaden, in seinem Konjunktur-Telegramm, diesmal für den Monat März 2003, bekannt.
Beurteilung der Geschäftslage: Die geschäftliche Situation ist ähnlich ungünstig wie im Vormonat und nach wie vor schlechter als vor Jahresfrist. 55 Prozent halten ihre aktuelle Lage für schlecht, 39 Prozent für befriedigend und sechs Prozent für gut.
Produktionsentwicklung: Die Produktion nimmt erneut stärker als saisonüblich ab. 29 Prozent berichten über eine sinkende, acht Prozent über eine steigende Produktionstätigkeit gegenüber Februar.
Nachfrageverlauf: Die Nachfragesituation hat sich ebenfalls weiter verschlechtert, allerdings seltener als in den beiden Vormonaten. Der Rückgang der Auftragsbestände hält zwar an, ist aber weniger stark ausgeprägt. Nach wie vor unterschreiten die Reserven ihr Normalmaß häufiger als vor Jahresfrist: 60 Prozent halten ihre Reserven für zu klein; über verhältnismäßig große Auftragsbestände berichten nur vier Prozent.
Preissituation: Der Preisrückgang hält weiter an. 26 Prozent registrieren Preissenkungen gegenüber Februar. Preiserhöhungen können nur zwei Prozent der Unternehmen am Markt durchsetzen.
Pläne und Erwartungen: Der weiteren Entwicklung ihrer geschäftlichen Lage blicken die Unternehmen weiterhin skeptisch entgegen. Die Produktionsleistung wird per Saldo weiter zurückgehen: 22 Prozent rechnen mit konjunkturellen Einbußen im zweiten Quartal 2003, zehn Prozent erwarten eher positive Impulse. Auch die Preise werden nach den Vorstellungen der Betriebe weiter sinken: 20 Prozent kalkulieren niedrigere Preise ein, mit Preissteigerungen rechnen nur fünf Prozent. Die Geschäftsaussichten sind weniger pessimistisch als in den Vormonaten: 25 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer eher ungünstigeren Geschäftslage im Sommerhalbjahr 2003, 13 Prozent erwarten Besserungen. Der Geschäftsklima-Index steigt daher von –38 auf –32.

Bundesverband Druck und Medien http://www.bvdm-online.de

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