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BVDZ: Anzeigen um 18 Prozent zurück gegangen

Werbeflaute hält weiter an

Wie der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger mitteilte, sind die Zeitungen von den anhaltenden Einbrüchen am Werbemarkt besonders schlimm betroffen. Im Mai sei die Menge der Anzeigen im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zurückgegangen, der Stellenmarkt
sei sogar um 48 Prozent eingebrochen. Schuld sei die schlechte Konjunktur, die sich durch eine allgemeine Zurückhaltung bei den Konsumenten deutlich macht. Mit einer Besserung der Lage sei erst nächstes Jahr zu rechnen. Die einzig positive Entwicklung gab es bei den Reiseanzeigen mit einem Plus von fünf Prozent. Der Verlegerverband betont jedoch, dass es sich nicht um eine Strukturkrise handle, dass die schwierige wirtschaftliche Lage die Zeitungsverlage jedoch in einer empfindlichen Zeit des Strukturwandels treffe. Durch Umstrukturierungen und Ausweitung auf alle Medienbereiche seien viele Investitionen nötig, die sich nun noch belastender auf die Zeitungsunternehmen auswirken. Personalkürzungen seien nicht zu vermeiden.

Bundesverband Deutscher Zeitschriftenverleger http://www.bdzv.de

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