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Badenia wird Ende April 2013 geschlossen

Sozialplan in Höhe von 4,35 Millionen Euro ausgehandelt
 

Am 30. April 2013 soll die Tiefdruckerei Badenia endgültig geschlossen werden.

Die Karlsruher Tiefdruckerei Badenia soll zum 30. April 2013 endgültig geschlossen werden. Jetzt haben sich die Druckerei und der Betriebsrat über das Finazvolumen des Sozialplans geeinigt. Demnach stellt die Erzdiözese Freiburg als Mehrheitsgesellschafterin insgesamt 4,35 Millionen Euro für den Sozialplan und eine Transfergesellschaft zur Verfügung. Damit wurde das ursprüngliche Angebot der Kirche von 1,9 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Voraussetzung für das Umsetzen dieses Sozialplanes ist nach Informationen des lokalen Nachrichtenportals KA-News ein reibungsloser Weiterbetrieb der Tiefdruckerei bis zum 30. April 2013. Die Auftragslage ist nach Angaben des Geschäftsführers Reinhold Füger sehr gut. Von Januar bis März sei vor allem die große Maschine voll ausgebucht, im März verdünne es sich auf der kleinen Maschine etwas. Und selbst für den letzten Produktionsmonat April gebe es bereits Aufträge.

Die Erzdiözese Freiburg hatte bereits Anfang Oktober die geplante Schließung der seit nunmehr 14 Jahren defizitären Tiefdruckerei bekannt gegeben. Der Badenia-Verlag, in dem auch die Kirchenzeitung für das Erzbistum Freiburg, das „Konradsblatt", erscheint, ist von der Schließung des Druckereibetriebes nicht betroffen.

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