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Berliner Morgenpost künftig auch im Tabloid-Format

Zusätzliche Version zum nordischen Format ist für Ende Oktober geplant
 
Morgenpost

So soll die Tabloid-Ausgabe der "Berliner Morgenpost" aussehen.

Die Funke Mediengruppe (Essen) will ihre Regionalzeitung „Berliner Morgenpost“ künftig in einer zusätzlichen Version im Tabloidformat (halbes Nordisches Format; 285 x 400 mm) anbieten. Aktuell wird die Morgenpost im Nordischen Format (400 x 570 mm) publiziert. „Wir wissen aus Markttests, dass sich viele Leserinnen und Leser neben der Hauptausgabe und den digitalen Angeboten ein kleineres, handlicheres Format der gedruckten Ausgabe wünschen. Für sie gibt es künftig Berliner Morgenpost Kompakt”, sagt Chefredakteur Carsten Erdmann.

Die weitere Version der Berliner Morgenpost sei für eine jüngere, urbane Zielgruppe und die zahlreichen Pendler in öffentlichen Verkehrsmitteln interessant. Zum ersten Mal vorgestellt wurde das Tabloid beim Herbstempfang der Funke-Zeitung in der Hauptstadt.

Das neue Tabloid sei keine verkleinerte Kopie der Hauptausgabe, heißt es in einer Mitteilung des Verlages. Die Redaktion passe Themen, Leserführung und Layout speziell auf die Bedürfnisse der Leserschaft an. An Werktagen erscheint die Berliner Morgenpost damit künftig in zwei Formaten. Am Wochenende – samstags und sonntags – erscheint die Zeitung weiterhin nur im nordischen Format.

Die Tabloid-Ausgabe hatte das Team der Berliner Morgenpost in den vergangenen Wochen in Marktforschungsrunden getestet. Weitere Informationen und die erste Ausgabe von Morgenpost Kompakt sind für Ende Oktober geplant.

In Berlin konkurriert die Morgenpost mit Blättern in handlicheren Formaten wie dem Boulevardblatt „B.Z.“ oder der "Berliner Zeitung". Gedruckt wird die Berliner Morgenpost in der Zeitungsdruckerei von Axel Springer in Berlin-Spandau, wo auch die „Welt“ und ihre Tabloid-Ausgabe „Welt kompakt“ entstehen.

Auch das Düsseldorfer Handelsblatt erscheint bereits seit Jahren im „halben Nordischen Format“.

Im 2. Quartal 2016 hatte die Berliner Morgenpost im Wochendurchschnitt laut IVW eine verkaufte Print-Auflage von ca. 86.000 Exemplaren.

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