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Bertelsmann: Umsatztsteigerung um 21 Prozent

Fernsehgeschäft steht strategisch und wirtschaftlich an erster Stelle

Der Medienkonzern Bertelsmann hat im Geschäftsjahr 2000/2001 (1. Juli bis 30. Juni) den Umsatz um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 20 Mrd. Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen legte um 79 Prozent auf 3,16 Mrd. Euro zu. Dies teilte Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff mit. Das EBITA lag - vor Internetgeschäften und Einmaleffekten - mit 1,2 Mrd. Euro knapp unter dem Vorjahresniveau von 1,25 Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss stieg im Berichtszeitraum um 44 Prozent auf 968 Mio. Euro.
Das Fernsehgeschäft stehe sowohl strategisch als auch vom wirtschaftlichen Ergebnis her an vorderster Stelle im Gesamtunternehmen. Das Musikgeschäft der Gesellschaft sei personellen und strukturellen Veränderung unterzogen worden. So wies die Bertelsmann Music Group einen Betriebsverlust von fünf Mio. Euro aus - unter Einbeziehung der Umstrukturierung liegt das sogar bei 293 Mio. Euro. Das Internetgeschäft schlug mit einem Verlust von 888 Mio. Euro zu Buche. Dennoch sei Bertelsmann in diesem Sektor wettbewerbsfähig aufgestellt.
Das Zeitschriften-, Zeitungs- und Druckhaus Gruner + Jahr habe unter dem weltweit zu verzeichnenden konjunkturbedingten Rückgang des Werbeaufkommens gelitten. So musste das Medien-Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Einbruch des EBITDA auf 256 Mio. Euro gegenüber 451 Mio. Euro im Vorjahr hinnehmen. Dennoch trage es den zweitgrößten Beitrag zum Bereichsergebnis von Bertelsmann.

Bertelsmann AG http://www.bertelsmann.de

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